Geboren 1981 in Krefeld. Studierte Mediendesign an der hdpk Berlin. Der Liebe wegen ging sie nach Hamburg, wo sie heute als Webdesgnerin in einer bekannten Werbeagentur arbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann Marc und den Katzen Mandu und Tharsis in einem Haus im Westen der Stadt.
Ob wir ihn lieben, trainieren oder einfach akzeptieren: Das Gesäß ist nicht nur ein funktionaler Körperteil, sondern auch ein Symbol für Schönheit, Stärke und Individualität. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Po-Formen, wie du die Form deines Pos durch Lebensstiländerungen beeinflussen kannst und wie er in der Literatur beschrieben wird. Welche … Po: Formen, Einfluss, Sprache – und wie die Literatur ihn beschreibt weiterlesen →
Pinterest wirkt wie ein stilles Zimmer. Weißer Hintergrund. Saubere Kacheln. Kein Streit. Keine Politik. Nur „Inspo“. Genau darin liegt die Macht. Denn ein Moodboard ordnet Körper, bevor du überhaupt denkst. Es zeigt dir, welche Taille „passt“. Welche Beine „gehen“. Welche Brust „stört“. Und welche Haut als neutral gilt. Du scrollst nicht nur Bilder. Du scrollst … Pinterest-Körper – Wie ästhetische Feeds Wünsche und Scham beeinflussen weiterlesen →
Die Macht der Bloßstellung: Wenn Haut zur Leinwand wird Es ist ein kalter Herbstabend in einem alten Backsteinhaus am Rande der Stadt, wo sich der Atem der Initiandinnen in der feuchten Luft sichtbar macht. Die Wände des Raumes sind mit abblätternder Farbe überzogen, doch die Kerzen, die in unregelmäßigen Abständen auf dem Holzboden stehen, werfen … Vom Körper zum Kollektiv – Sorority-Initiationen durch Schamrituale weiterlesen →
Wenn in unserer Kultur eine nackte Frau auftaucht, schiebt sich sofort eine alte Erzählung davor: Scham, Schuld, Versuchung, Sündenfall. Eva als Ursprung der “Gefahr”. Der weibliche Körper als Problem, das bedeckt, erklärt oder kontrolliert werden muss. Genau deshalb lohnt es sich, Eva zurückzuerobern. Nicht als religiöse Figur, sondern als literarisches Werkzeug. Denn Nacktheit ist nie … Reclaiming Eve: Warum “nackt” nicht automatisch “verfügbar” heißt weiterlesen →
Wenn heute von Purity Culture die Rede ist, meint das meist eine sehr konkrete evangelikale (oft freikirchliche) Jugendkultur – besonders in den USA – mit Abstinenz-Idealen, „Modesty“-Regeln und dem Versprechen, dass Enthaltsamkeit moralische Sicherheit erzeugt. Daneben existiert ein anderer, eher katholisch geprägter Strang: Maria als Vorbild von Keuschheit und „Reinheit“. Beides ist nicht dasselbe – … Purity Culture und Marienbild: Zwei Traditionsstränge, ein gemeinsamer Mechanismus weiterlesen →
Weihnachten ist ein Fest der Bilder. Kerzen, Tannengrün, goldene Kugeln, weiße Sterne. Alles wirkt weichgezeichnet, als hätte die Wirklichkeit an diesem Datum einen Filter bekommen. In dieser Bildwelt kommen Körper zwar vor, aber selten als Körper: eher als Silhouetten in Mänteln, als Hände um Tassen, als Gesichter im warmen Licht. Und doch ist die Weihnachtsgeschichte … Nackt und heilig – Weihnachtliche Körperbilder zwischen Scham und Reinheit weiterlesen →
Auf den ersten Blick wirken Beine unkompliziert. Jeder Mensch hat zwei, sie sind sichtbar, sie bewegen uns durchs Leben. Und doch gehören weibliche Beine zu den am stärksten regulierten Körperzonen der modernen Kultur. Seit über hundert Jahren bestimmen Rocklängen, Rasiernormen, Strumpfregeln und Sitzerwartungen, wie Frauen sich bewegen dürfen und wie sie wahrgenommen werden. Das heißt: … Blickmacht und Befreiung: Ein feministischer Blick auf unsere Beine weiterlesen →
Der Bikini als erste Zäsur: Ein Skandal am Strand, aber kein Wandel im Alltag Als der Bikini 1946 erstmals in Frankreich gezeigt wurde, war das Auftauchen des weiblichen Bauches in der Öffentlichkeit ein Schock. Die Idee, Haut zwischen Brust und Hüfte nicht nur zu zeigen, sondern bewusst zu präsentieren, widersprach den Kleidungsnormen der Nachkriegszeit. Und … Vom Bikini zum Crop Top: Der Bauchnabel als öffentliches Ereignis weiterlesen →
Pornografie ist längst nicht mehr Randphänomen, sondern globales Massenmedium. Sie ist allgegenwärtig, formt Fantasien, beeinflusst Körperbilder und prägt Vorstellungen von Begehren. Aber sie ist auch ein Spiegel: Was in der Gesellschaft schief liegt, zeigt sich im Porno oft zuerst. Geschlechterrollen, Machtgefälle, Tabus, Gewalt – nichts wird so schonungslos sichtbar wie dort, wo Körper und Lust … Pornografie als Spiegel der Gesellschaft – zwischen Befreiung und Ausbeutung weiterlesen →
Scham ist keine Emotion wie andere. Sie ist sozial gebaut, tief eintrainiert und an den Körper gebunden. Sie markiert, was gezeigt werden darf, und kontrolliert, was verborgen bleibt. In der Geschichte weiblicher Sexualität ist Scham die unsichtbare Architektur, die Haltung, Geste, Atem formt. Wenn du dich schämst, ziehst du dich nicht nur emotional, sondern physisch … Utopien des Begehrens – Was wäre, wenn Scham nicht existierte? weiterlesen →