Wo liegen die Grenzen zwischen Erotik und Pornographie? Haben sie heute überhaupt noch eine Bedeutung? Als Autoren sind wir an den verlogenen Klischees der Porno-Industrie nicht interessiert. Gern aber würden wir mit den Techniken der Pornographie psychologisch wahre Geschichten erzählen. Eine Spurensuche
Um die Rolle von Anne-Marie in Pauline Réages Roman “Die Geschichte der O” im Rahmen von Joseph Campbells System der Heldenreise zu analysieren, müssen wir zunächst Campbells Konzept und die spezifische Dynamik des Romans betrachten. Campbells Heldenreise, wie in “Der Heros in tausend Gestalten” beschrieben, ist ein narrativer Archetyp, der die Reise eines Helden durch … Die dramaturgische Funktion der Anne-Marie in “Die Geschichte der O” weiterlesen →
Die Heldenreise nach Joseph Campbell kennt die zentrale Figur des Mentors – jene weise Gestalt, die dem Protagonisten auf seinem Weg zur Transformation beisteht. In der erotischen Literatur ist dieser Archetyp jedoch auffallend ungleich verteilt: Während männliche Mentoren häufig auftreten, sind weibliche Mentorinnen eine seltene Erscheinung. Diese Asymmetrie wirft fundamentale Fragen über Geschlechterollen, Machtstrukturen und … Die Rolle der Mentorin in der erotischen Literatur weiterlesen →
In der Betrachtung von Archetypen und ihrer Relevanz in der Literatur hat der amerikanische Mythologe Joseph Campbell einen entscheidenden Beitrag geleistet. Campbell entwickelte das Konzept des “Monomythos” oder der “Heldenreise”, das in vielen Kulturen und Erzählungen immer wieder auftaucht. Dabei identifiziert er verschiedene Archetypen, die für den Helden oder die Heldin auf ihrer Reise von … Die Rolle des Mentors in der erotischen Literatur weiterlesen →
Wir alle kennen dieses Gefühl: Ein Buch fesselt uns so sehr, dass wir es nicht mehr aus der Hand legen können. Was ist das Geheimnis dahinter? Die Antwort liegt oft in einem gut durchdachten Konflikt. Besonders in der erotischen Literatur spielt der Konflikt eine entscheidende Rolle – und markiert gleichzeitig einen wesentlichen Unterschied zur Pornografie. … Pornografie vs. Erotik: Die Magie des Konflikts in der erotischen Literatur weiterlesen →
Der Surrealismus, eine künstlerische und literarische Bewegung, die in den 1920er Jahren in Paris entstand, hat eine tiefe Verbindung zu den Werken des Marquis de Sade. Diese Verbindung basiert auf einer gemeinsamen Bewunderung für das Unbewusste, die Freiheit des Geistes und die Herausforderung bürgerlicher Moral. Gemeinsame Ideale und Themen Einfluss auf Surrealistische Künstler und Autoren … Surrealismus und de Sade: Eine symbiotische Beziehung weiterlesen →
Marquis de Sade, dessen Name das Wort “Sadismus” geprägt hat, hat einen tiefgreifenden und komplexen Einfluss auf die Literatur und die Kultur insgesamt ausgeübt. Seine Werke, besonders “Die 120 Tage von Sodom”, “Justine” oder “Die Philosophie im Boudoir”, haben nicht nur die Grenzen der moralischen und sexuellen Erzählung erweitert, sondern auch verschiedene literarische und philosophische … Der Einfluss de Sades auf die Literatur weiterlesen →
Die “120 Tage von Sodom” von Marquis de Sade ist ein Werk, das seit seiner Entstehung im 18. Jahrhundert für Kontroversen gesorgt hat. Dieses Buch, das de Sade während seiner Inhaftierung in der Bastille schrieb, ist ein radikales Zeugnis von Gewalt, Sex und Macht, das die Grenzen der menschlichen Moral und Ethik auf eine Weise … “Die 120 Tage von Sodom” von Marquis de Sade – Eine Analyse des Skandals und der Zensur weiterlesen →
In der Welt der Literatur, die sich mit Sexualität und Körperlichkeit befasst, begegnen wir häufig den Begriffen “erotisch”, “pornografisch” und “obszön”. Doch was genau unterscheidet diese Kategorien voneinander? Und welche Bedeutung haben diese Unterscheidungen für Autoren, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen? Semantische Unterschiede Erotische Literatur Erotische Literatur hat ihre Wurzeln im Begriff “Eros”, der … Erotische, pornografische und obszöne Literatur – Eine Abgrenzung weiterlesen →
Der Miller-Test ist ein bedeutender rechtlicher Standard, der in den USA verwendet wird, um zu entscheiden, ob ein Werk obszön ist und daher nicht durch den Ersten Verfassungszusatz (die Redefreiheit) geschützt wird. Der Test stammt aus dem bahnbrechenden Fall Miller v. California von 1973, der die Kriterien für Obszönität festlegte und einen präziseren Rahmen für … Der Miller-Test: Prüfstandard für Obszönität weiterlesen →
In den 1960er Jahren stieg der Zugang zu pornografischen Inhalten durch Magazine, Filme und Bücher deutlich an, was zu einer breiten öffentlichen Debatte über die Auswirkungen auf Moral und Gesellschaft führte. Der damalige Präsident Richard Nixon stand unter dem zunehmenden gesellschaftlichen Druck, die Verbreitung von obszönen Materialien und Pornografie einzudämmen, und rief deswegen eine Commission … Die Kommission für Obszönität und Pornografie 1968 weiterlesen →