Wir analysieren Texte aus den Bereichen Belletristik und Sachbuch und machen uns Gedanken, wie qualitativ hochwertige Erotik heute aussehen kann. Wir haben keine Patentrezepte, sondern bringen unsere Überlegungen und Überzeugungen zur erotischen Literatur zu Papier.
Dabei sehen wir die hier vorgestellten Texte als “Work in Progress” an, die ständig erweitert und aktualisiert werden, sobald wir neue, spannende Beispiele oder Themen finden. Im Idealfall entsteht so mit der Zeit ein Ideenpool der erotischen Literatur für alle, die selbst schreiben.
Die Heldenreise nach Joseph Campbell kennt die zentrale Figur des Mentors – jene weise Gestalt, die dem Protagonisten auf seinem Weg zur Transformation beisteht. In der erotischen Literatur ist dieser Archetyp jedoch auffallend ungleich verteilt: Während männliche Mentoren häufig auftreten, sind weibliche Mentorinnen eine seltene Erscheinung. Diese Asymmetrie wirft fundamentale Fragen über Geschlechterollen, Machtstrukturen und … Die Rolle der Mentorin in der erotischen Literatur weiterlesen →
In einem Film kann die Kamera nah an ein Detail heranzoomen, den Blick führen, den Rhythmus steuern, den Fokus halten. Der Zuschauer bekommt genau das zu sehen, was der Regisseur will.In der Literatur müssen wir all das mit Worten tun – ohne Linse, ohne Licht, ohne Bild. Und genau hier wird es anspruchsvoll. Ein Closeup … Closeup – Die Kunst der Nahaufnahme in der erotischen Literatur weiterlesen →
In der Betrachtung von Archetypen und ihrer Relevanz in der Literatur hat der amerikanische Mythologe Joseph Campbell einen entscheidenden Beitrag geleistet. Campbell entwickelte das Konzept des “Monomythos” oder der “Heldenreise”, das in vielen Kulturen und Erzählungen immer wieder auftaucht. Dabei identifiziert er verschiedene Archetypen, die für den Helden oder die Heldin auf ihrer Reise von … Die Rolle des Mentors in der erotischen Literatur weiterlesen →
Vaginalkugeln, auch Liebeskugeln oder Geisha-Kugeln genannt, sind kleine, meist runde oder ovale Objekte, die vaginal eingeführt werden und dort verbleiben – oft im Alltag, beim Gehen, Tanzen, manchmal sogar während eines Gesprächs oder eines Dates. Sie bestehen aus Silikon, Metall oder Kunststoff, meist verbunden durch ein Band oder eine Schnur zum späteren Entfernen. Einige Modelle … Liebeskugeln – Wie ein kleines Objekt große Wirkung entfalten kann weiterlesen →
Selbstzweifel manifestieren sich nicht nur als Gedanken, sondern erzeugen ein komplexes Zusammenspiel von körperlichen und mentalen Reaktionen. Im New Adult-Genre können wir diese vielschichtigen Symptome nutzen, um unseren Charakteren authentische Tiefe zu verleihen. Die äußerlich sichtbaren Anzeichen Die Körpersprache verrät oftmals mehr als Worte. Bei akuter Selbstzweifel beobachten wir typische Verhaltensweisen: Das Verschränken der Arme … Selbstzweifel im Genre New Adult: Die Physiologie der Unsicherheit weiterlesen →
Somerset Maugham verstand es, Gesichter so zu zeichnen, dass sie sich sofort in das Gedächtnis des Lesers brannten. Er nutzte präzise Beobachtung, um Anatomie, Ausdruck und Charakter in wenigen Sätzen zu vereinen. Dabei schrieb er weder blumig noch sentimental, sondern sachlich und doch tief menschlich. Beobachtung als Grundlage Maugham begann oft mit einer nüchternen Bestandsaufnahme. … Somerset Maughams Kunst, Gesichter zu beschreiben weiterlesen →
Massagen bieten in ENF-Geschichten (Embarrassed Nude Female) eine ideale Bühne für peinliche, aber sinnliche Szenarien. Die Kombination aus Intimität, Körperkontakt und unvorhergesehenen Ereignissen schafft Momente, die die Protagonistinnen in Verlegenheit bringen. Gerade für junge Autorinnen und Autoren eröffnet diese Kombination einen Raum für intensive, psychologisch dichte Szenen. Ziel ist das authentische Nachzeichnen von Scham, Unsicherheit … Massage im ENF: Peinlichkeit und Sinnlichkeit weiterlesen →
Erotik lebt von Präsenz. Sie geschieht im Moment – im Körper, im Blick, in der Spannung zwischen Bewegung und Stillstand. Genau das macht den erotischen Film so lehrreich für Autor*innen: Er zeigt, was geschieht, statt es zu erklären. Er arbeitet mit Haltungen, Berührungen, Perspektiven. Und genau diese Mittel können auch deinem Schreiben neue Tiefe verleihen … Cinematographisch schreiben weiterlesen →
Wer Sorority hört, denkt oft an enge Shorts, schallendes Lachen und knallharte Hierarchien. In der erotischen Literatur hat sich ein fester Plot herausgebildet: Die schüchternen Neuen werden gezwungen, sich auszuziehen, Aufgaben zu erledigen, sexuelle Grenzen zu überschreiten – vor laufender Kamera. Man kennt das aus Filmreihen wie Haze Her, die eigentlich immer damit enden, dass … Sororities in der erotischen Literatur – zwischen Klischee und Körperwirklichkeit weiterlesen →
Verzweiflung ist ein starkes Gefühl, das weit über Traurigkeit oder Scham hinausgeht. Sie kann in erotischen Geschichten ein Katalysator sein, der Figuren an ihre Grenzen bringt. Gerade im ENF-Genre (embarrassed nude female) eröffnet Verzweiflung besondere Möglichkeiten, emotionale Tiefe zu schaffen und Lesende mit der Figur fühlen zu lassen. Sichtbare Zeichen der Verzweiflung Verzweiflung zeigt sich … Verzweiflung in erotischen Texten: Körper, Geist und dramaturgische Kraft weiterlesen →