Jamie McGuire: Beautiful Burn – Rezension

Jamie McGuire – ein typischer New-Adult-Shootingstar

Im Mai 2011 veröffentlichte Jamie McGuire im Selbstverlag den Roman, „Beautiful Disaster“. Schnell galt das Buch als New-Adult-Sensation, wurde ein Jahr später von Atria Books ins Programm übernommen und fand schließlich seinen Weg auf die Bestseller-Liste der New York Times. Da blieb das Buch 17 Wochen lang. Warner Brothers sicherte sich die Filmrechte. Inzwischen ist es in über eine Millionen Mal verkauft und in mehr als 50 Sprachen übersetzt.

Erfolgsgarant: die Maddox-Brüder

McGuire spielt mit dem Klischee vom harten Kerl mit dem weichen Kern. Travis, der Held von „Beautiful Disaster“, ist am ganzen Körper tätowiert, arrogant, unverschämt, aber als echter Alpha-Typ eben auch absolut durchtrainiert und ungeheuer sexy. Sein Geld verdient er sich mit Prügeleien auf dem Campus. Kämpfen mit hohen Wetteinsätzen.

Er hat vier Brüder, die alle ähnlich ticken: Trenton, Thomas, Taylor und Tyler. „Wenn sich ein Maddox-Bruder verliebt, dann liebt er für immer. Und er kämpft – auch wenn alles andere daran zu zerbrechen droht“, heißt es im Klappentext von „Beautiful Oblivion“, dem vierten Band der Reihe um die Maddox-Brüder. Dieser Spruch gilt im Grunde für die ganze Reihe – und er macht ihren Charme aus.

So ist Tyler, der Held aus „Beautiful Burn“ nicht nur der zum Verwechseln ähnlich aussehende Zwillingsbruder von Taylor, sondern gleicht von seiner Beschreibung her auch Travis, dem männlichen Protagonisten der ersten drei Bände: voller Tattoos, kastanienbraune Augen, klar definierte Muskulatur. Aber eben auch fürsorglich, verständnisvoll und treu.

Band 7 der Reihe: Beautiful Burn

Im März 2017 ist dieser  Band 7 der Reihe auf Deutsch erschienen. Tyler bekämpft  als Hotshot-Feuerwehrmann in den Rocky Mountains Waldbrände. Wir lernen ihn auf einer Party kennen, bei der er in guter Maddox-Tradition in einen Kampf verstrickt ist. Wie schon im ersten Teil der Reihe bei Travis geht es auch hier um viel Geld, das auf den Kampf gesetzt wird. Dass dabei ein Daunensofa, der maßgefertigte italienische Wollteppich und sogar ein 50.000 Dollar teures Originalgemälde des Pop-Art-Künstlers Peter Max zu Bruch gehen, scheint ihn nicht sonderlich zu irritieren. Lediglich das Auftauchen der Gastgeberin Ellison bringt ihn dazu, die Prügelei ins Freie zu verlegen.

Natürlich steigt er mit der jungen Frau in die Kiste und verliebt sich schließlich in sie. Natürlich gibt es Komplikationen. Denn, so fragt das Buchbanner des amerikanischen Originals: „Wie kannst du jemanden lieben, wenn du dich selbst nicht liebst?“ Gemeint ist Ellie, die wegen ihres laxen Umgangs mit mit Alkohol und Drogen ein gewisses Problem damit hat, sich selbst anzunehmen. Und die deswegen auch keinen Jungen wirklich an sich heranlässt.

Die Protagonistin Ellison Edson

Ellison ist die jüngere Tochter von Philip Edson, der ein großes Technologie-Imperium leitet und sich um Geld dementsprechend wenig Sorgen machen muss. Immerhin steht er auf der Liste der Fortune 500. So ist auch Ellison, die von den meisten einfach Ellie genannt wird, ein verwöhntes Party-Girl, das seine Zeit mit Reisen und Nichtstun zubringt. Sie ist Anfang zwanzig und hat sich in ihrem Leben noch nie um einen Beruf bemüht. Den Ferrari, den ihr Vater ihr zum 16. Geburtstag schenkte, fuhr sie schon nach wenigen Tagen zu klump, absichtlich, um sich  zu rächen, weil er ihren Geburtstag vergessen hatte.

Estes Park – der Eingang zu den Rocky Mountains

Das elterliche Ferienhaus, das bei der Fete verwüstet wird, steht in Estes Park im Bundesstaat Colorado. Ein Ort, der vom Tourismus lebt, mit 2.293 Meter über dem Meeresspiegel ein Skiparadies im Winter, bewohnt von knapp 6.000 Einheimischen. Hier befindet sich der Hauptzugang zum Rocky Mountain National Park. Dementsprechend groß ist das Angebot an Cafés und Bars für die Gäste. In Letzteren verbringt Ellie einen Großteil ihrer Zeit. In einigen hat sie bereits Hausverbot.

Fish out of water

Die Geschichte nimmt an Fahrt auf, als Ellies Eltern früher als geplant von einer Reise zurückkommen. Sie haben von der desaströsen Party erfahren und sich sofort auf den Weg gemacht. Unterstützt von der eigens engagierten Lebensberaterin Sally wollen sie die Tochter in ihre Grenzen weisen. Ellies Kreditkarten werden gesperrt und der Zugang zu den Häusern der Familie und die Verfügung über das Personal stark eingeschränkt. 90 Tage darf sie maximal noch im Ferienhaus bleiben. Bis dahin muss sie sich einen Job gesucht und eine eigene Wohnung bezogen haben.

Plotholes und andere Probleme

An dieser Stelle jedoch beginnt die Story, in eine romantische Parallelwelt abzudriften. In Jamie McGuires „Beautiful Burn“ hat Ellie keine Probleme, in kürzester Zeit einen Job bei der örtlichen Zeitung an Land zu ziehen. Und nicht nur das: Innerhalb von sechs Wochen wird sie zur Fotojournalistin befördert und darf für vierzehn Tage die regionalen Feuerwehrleute der „Alpine Hotshot Crew“ auf einen Einsatz begleiten, um Material für einen längeren Artikel zu sammeln. Ganz offensichtlich hat die Autorin an der sozialen Realität in Amerika genauso wenig Interesse wie an der Situation in den Redaktionen der Printmedien. Das mögliche Konfliktpotential, dass sich aus der Konstellation ergibt, wird komplett verschenkt.

Auch der „Fish out of water“-Situation kann oder will Jamie McGuire nichts abgewinnen. Wie geht eine junge Frau, die im ganzen Leben nie Verantwortung übernommen hat, damit um, sämtlicher Ressourcen beraubt zu sein? Wie stellt sie ihre Gewohnheiten um und welche Konflikte bringt das mit sich? Wie gelingt es ihr, ihren Alltag zu organisieren? Kein Wort darüber. Ellie sucht sich eine billige Bleibe und macht Karriere. So einfach ist das.

Der Punkt ihrer Drogensucht wird genauso wenig thematisiert. Ellie hat kein Geld mehr, um sich mit Alkohol und Drogen zu versorgen? Dann nimmt sie eben erst einmal keine mehr, bis sie wieder neues Geld hat. Vierzehn Tage ohne, gleich zu Beginn ihres neuen Lebens, stellen keine wirkliche Herausforderung dar. Spätestens hier hatte ich das Gefühl, dass Jamie McGuire ihre Protagonistin nicht ernst nimmt. Ganz anders etwa als ihre Kollegin Colleen Hoover, die ihre Protagonistinnen zwar auch regelmäßig die tiefsten Tiefen durchleiden lässt, dabei aber immer um realistische Lösungen bemüht ist.

Die „Alpine Hotshot Crew“

In Amerika gibt es ca. 120 Teams von speziell ausgebildeten Feuerwehrleuten, die in die verschiedenen Krisengebiete geflogen werden und sich dort um die Brandbekämpfung bei Wildfeuern bemühen. Die Ausbildung dieser Interagency Hotshot Crews (IHC) ist extrem hart, die Jungs, die daran teilnehmen, sind dementsprechend tough. Ellie begleitet eine solche Truppe zunächst für zwei Wochen, erhält dann jedoch die Erlaubnis, aus ihren Recherchen eine Serie zu machen und den Sommer mit der Hotshot Crew zu verbringen, zu der Tyler Maddox und sein Bruder Taylor gehören.

Auch an dieser Stelle glänzt der Roman nicht gerade vor Realismus. Ellie hat ihre erste eigene Kamera erst ein paar Wochen zuvor erhalten und muss sich zunächst von der Tochter des Zeitungschefs zeigen lassen, wie sie mit den verschiedenen Funktionen umgehen soll. Und während die echten Fotoreporter, die die Crews gelegentlich begleiten, wie der National Geographic Fotograf Mark Thiessen, zumeist auch eine Lizenz als Wildland Firefighter haben, wird Ellie zu ihrem Schutz lediglich Tyler an die Seite gestellt.

Romanze mit Stolpersteinen

All dies scheint die echten Fans von Jamie McGuire wenig zu stören. Das legt den Verdacht nahe, dass die Maddox-Romane weniger als kritisch-realistische Porträts von jungen Erwachsenen gemeint sind, die sich ihren Weg in die Welt der Selbstständigkeit suchen, sondern als eskapistische Romanzen, in deren Mittelpunkt die Liebesbeziehung zwischen einem Alpha-Männchen und verschiedenen Typen von Frauen steht.

Allerdings ist in „Beautiful Burn“ auch dieser Spannungsbogen nicht sauber herausgearbeitet. Ellie ist hin- und hergerissen zwischen ihrem Wunsch nach Nähe zu Tyler und ihrem Gefühl, dass die beiden sich nicht guttun würden. Ihre Beziehung laviert zwischen reinem Sex, Freundschaft, Freundschaft mit Nebenleistungen. Ellie geht zwei Schritte vor, dann wieder zurück, und eigentlich ist nie klar, wo sie steht und warum sie es tut. Das macht es schwer, mit ihr, aus deren Sicht der Roman erzählt wird, mitzufühlen und mitzufiebern. Die Story lebt von Tyler und seiner bedingungslosen Liebe, die alle Höhen und Tiefen geduldig trägt. Ein Mann zum Träumen eben.

Die Sache mit dem Sex

Um die Sex-Szenen zu analysieren, hätte ich gern einen Blick ins amerikanische Original geworfen. Vanessa Lamatsch, die Übersetzerin der Bücher von J. Lynn, hat dem Piper-Verlag, in dem auch Jamie McGuires „Beautiful Burn“ erschienen ist, einmal ein längeres Interview gegeben, in dem es um den Unterschied zwischen englischsprachiger und deutscher Erotik ging. Deutsche Übersetzungen sind deutlich zurückhaltender, so die Quintessenz, sowohl was anatomische Beschreibungen angeht, als auch das konkrete Verhalten im Bett.

Auffallend wird das zum Beispiel bei einer Fellatio-Szene zwischen Ellie und Tyler, in der das Wort „Schwanz“ oder „Penis“ nicht ein einziges Mal vorkommt. Erst nach drei Absätzen erwähnt Ellie, dass sie mit der Hand „die Wurzel seiner Männlichkeit“ umschloss. Und ich habe den Verdacht, dass Jamie McGuire vielleicht nicht ganz so prüde ist, wie der Piper-Verlag sie erscheinen lässt.

Insgesamt gibt es zwar in dem Roman etliche Sexszenen, die auf mich jedoch weitgehend leidenschaftslos dargestellt werden. Was schmecken die Protagonisten, was riechen, was fühlen sie? Statt mit allen Sinnen in die Szene einzusteigen, bleibt McGuire weitestgehend bei einer visuellen Außendarstellung à la „dann geschah das, dann machte er das …“ Prickeln ist anders.

Der perfekte Stoff für Träume

Trotz allem lässt sich „Beautiful Burn“ schnell weglesen. Das mag daran liegen, dass der Roman zu gefühlten 80% aus Dialogen besteht. Konflikte sind ohnehin genug da, auch wenn Jamie McGuire an vielen Stellen darauf verzichtet, sie realistisch auszuarbeiten. Dafür macht sie gelegentlich Nebenschauplätze auf, etwa wenn plötzlich ein FBI-Agent auftaucht, der die illegalen Uni-Kämpfe untersucht. Oder wenn sie Fäden aus den früheren Romanen der Reihe um die Maddox-Brüder aufnimmt und mit neuen Problemen anreichert.

Und überhaupt: Was die Reihe zusammenhält und zum perfekten Stoff für Träume macht, ist die unglaubliche Loyalität der fünf Maddox-Brüder zu ihren Freundinnen. Auch Ellie kann sich sicher sein, dass Tyler durch alle Höhen und Tiefen zu ihr hält, egal, ob sie ihn gerade von sich wegstößt oder seine Nähe sucht. Das ist vielleicht nicht unbedingt realistisch, macht ihn aber ziemlich unwiderstehlich. Zumindest mir ging es so, dass ich für die Szenen mit Tyler auch die etwas verschrobene Ellie gern in Kauf genommen habe.

Titel Beautiful Burn : Roman / Jamie McGuire ; aus dem Englischen von Henriette Zeltner
Person(en) McGuire, Jamie (Verfasser)
Zeltner, Henriette (Übersetzer)
Werk(e) Beautiful burn
Ausgabe Deutsche Erstausgabe
Verlag München ; Berlin ; Zürich : Piper
Zeitliche Einordnung Erscheinungsdatum: 01. März 2017
Umfang/Format 478 Seiten; 19 cm
Andere Ausgabe(n) Erscheint auch als eBook: ISBN: 9783492974790
ISBN/Einband/Preis 978-3-492-31011-6 Broschur : EUR 10.30 (AT), sfr 13.90 (freier Preis), EUR 9.99 (DE)
3-492-31011-7
EAN 9783492310116
Sprache(n) Deutsch (ger), Originalsprache(n): Englisch (eng)
Beziehungen Piper ; 31011
Leseprobe bic-media.com

Herzlichen Dank an den Piper-Verlag, der mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar von Jamie McGuires „Beautiful Burn“ zur Verfügung gestellt hat.

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Promoaktion für Sandra Manthers „Videoüberwacht“

Wider Erwarten läuft die neueste Marion-F.-Episode „Videoüberwacht“ nicht besonders gut.  Auch das Basteln am Klappentext und das alternative Cover haben daran nicht viel geändert. Dabei finde ich nach wie vor, das die Geschichte viel Potential hat und auch handwerklich gut gelungen ist.

Dafür spricht auch, dass es an einem einzelnen Tag eine auffällige Häufung von Downloads oberhalb des statistischen Mittels gab. So was passiert meist dann, wenn in irgendeinem Forum ein Titel besprochen oder weiterempfohlen wird.

Ein weiteres Indiz ist, dass „Videoüberwacht“ die erste unserer Geschichten überhaupt ist, die eine Amazon-Rezension bekommen hat. Noch dazu eine mit 5 Sternen. Irgendetwas muss ich richtig gemacht haben.

Deswegen habe ich beschlossen, den Titel von heute, Mittwoch, dem 1. März bis einschließlich Sonntag, 5. März, in einer amazon-Promo-Aktion kostenlos anzubieten.  In dieser Zeit könnt ihr ihn von der Seite http://amzn.to/2mnj7rB gratis herunterladen. Entweder um Marion überhaupt erst einmal kennenzulernen oder um euch an diesen Text heranzuwagen.

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Neues Design für „Videoüberwacht“

Alternatives Cover zu "Videoueberwacht"Richtig glücklich waren Marc und ich nicht mit dem letzten Cover der „Marion F.“-Serie. Wir hatten nach einem Symbolbild gesucht, das unser Unwohlsein im Blick auf die Videoüberwachung zum Ausdruck bringt.

Leider war die Auswahl verfügbarer Bilder ziemlich begrenzt. Doch je länger wir mit dem alten Titelbild von „Videoüberwacht“ lebten, desto weniger gefiel es uns. Es war weder erotisch, noch machte es neugierig.

Warum also nicht gleich ein reines Symbolbild, wie es in der erotischen Literatur der letzten Jahre ja immer häufiger benutzt wird. Sind Schlipse, Ringe und Blumenkelche nicht letztlich auch wenig aussagekräftig in Blick auf das Genre?

Mit der Micro-Kameralinse, die jetzt unser Titelbild zielt, starten wir einen Versuch in diese Richtung. Damit kommen wir auch denjenigen von euch entgegen, die ohnehin fanden, unsere bisherigen Cover hätten zu sehr nach 70er-Jahre-Porno ausgesehen. Und tatsächlich wirkt die Schrift, die schon vom ersten Marion F.-Band an golden war, auf schwarzem Hintergrund viel nobler als bisher.

Was haltet ihr vom neuen Cover? Hier noch mal das alte Bild zum Vergleich:

Cover: Videoueberwacht von Sandra Manther

Liebe Grüße, eure Sandra

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Die neue Story ist (fast) fertig

Hallo, ihr Lieben

Cover: Videoueberwacht von Sandra MantherGerade eben habe ich den letzten Satz meiner neuen „Marion F.„-Geschichte getippt. Sie ist wieder recht lang geworden. Knapp 10.000 Wörter – das sind 44 Manuskirpt-Normseiten. Ich werde die kommende Woche nutzen und ihr den letzten Schliff geben, so dass sie Ende des Monats in den Verkauf gehen kann.

Wie immer funktioniert „Videoüberwacht“ , so der Titel, auch als Standalone, knüpft aber stärker als früher an andere Episoden an, vor allem an „Monikas Keller“ und „Das Jiu-Jitsu Fotoshooting“ . Sarah wird sich mit Oliver treffen, den sie ja zur Einweihung des Kellers kennengelernt hat. Sie hatten verabredet, gemeinsam die Vakuummatratze auszuprobieren, die bei Monika im Keller steht. Was die beiden nicht wissen: Inzwischen hat Monika in ihrem unterirdischen Spielzimmer diverse kleine Digitalkameras installiert.

Marion kommt zufällig dazu, als Monika über ihren Laptop die beiden beobachtet. Sie ist nach dem Fotoshooting mit Marcel ziemlich durcheinander und lädt ihn zu Monika ein. Der ist von der Idee, es vor laufender Kamera mit Marion zu treiben, wenig begeistert, lässt sich aber Marion zuliebe auf das Experiment ein. Allerdings entwickelt der Abend sich völlig anders, als die beiden es ursprünglich gedacht hatten.

Marc und ich haben über die Jahreswende viel diskutiert. Über die Entwicklung bei Amazon zum Beispiel. Durch die neue Vergütungspolitik im KDP-Programm ist der Verleih von Kurzgeschichten ziemlich witzlos geworden. Wir werden also nach und nach sämtliche erotischen Texte  aus der Amazon-Ausleihe entfernen. Nur die aktuelle Neuerscheinung wird noch für drei Monate im Rahmen des KDP-Abos ausleihbar sein.

Auch in einem anderen Punkt schwenken wir um. Angefangen hatten wir ja mit einer Reihe von kurzen Storys, die wenig länger als 3.000 Wörter waren. Wir haben aber gemerkt, dass unsere eigenen Lesegewohnheiten in eine ganz andere Richtung gehen. Die kurzen Erotik-Stories, die wir bei Amazon Kindle lesen, lassen uns ziemlich unbefriedigt, weil sie zu wenig ins Detail gehen und zu wenig Raum für die Entwicklung einer Geschichte bieten. Was wir mögen, sind die längeren Stories. Und von daher ist es nur folgerichtig, wenn wir selbst Abstand von den Kurztexten nehmen. Auch wenn das bedeutet, dass wir nicht mehr ganz so häufig veröffentlichen wie bisher.

Marc will jetzt ebenfalls eine erste eigene Reihe machen und ist schon wild am Schreiben. In seiner neuen Serie geht es ums Internet-TV, genauer gesagt um eine interaktive erotische Spielshow. Ich finde die Idee, die Medienszene aufs Korn zu nehmen und zu zeigen, wie sie Sex benutzt, um Zuschauerzahlen zu generieren, ganz spannend. Die Texte, die er mir bisher gezeigt hat, sprechen auf jeden Fall den Voyeur in mir an und enthalten viele Kinks, die mich anmachen.

So viel für heute. Euch alles Liebe,

Sandra
Sandra

Update 30.01.2017: Wahrscheinlich habt ihr es schon gesehen. Inzwischen ist die neue Story „Videoüberwacht“ bei Amazon erhältlich. Lest doch einfach hier auf der Website in die Story rein oder geht gleich zu amazon.de/Videoüberwacht-Das-erotische-Tagebuch-Marion-ebook/dp/B01NAYEO32/, um euch dort die Leseprobe herunterzuladen.

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Promo-Aktion Oktober

Der Sommer hat sich verabschiedet und der Herbst klopft an. Was gibt es besseres, als sich jetzt mit Lesestoff einzudecken. Wir wollen den Oktober nutzen, um unsere erotischen Geschichten einem breiteren Lesepublikum vorzustellen. Deshalb haben wir den Preis für unsere Bücher drastisch gesenkt. Bis Ende Oktober kostet jedes unserer eBooks für den Amazon Kindle nur 0,99 € statt wie bisher 2,99 €.

Ab November gilt dann wieder unsere alte Preispolitik: Neuerscheinungen sind für 4 Wochen für 0,99 € zu haben und werden danach auf 2,99 € angehoben.

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Neuer Folgen-Button auf amazon.de

Nur ein kleiner Tipp für zwischendurch: Inzwischen könnt ihr uns auch direkt auf amazon.de folgen. Denn in die Autoren-Seiten hat Amazon am 27.07.2016 einen Folgen-Button integriert.  Ihr findet ihn direkt unter dem Autoren-Bild:

Der neue Folgen-Button auf amazon.deSobald ihr auf den Folgen-Button klickt, werdet ihr via E-Mail von Amazon über alle Neuerscheinungen eurer Lieblingsautoren auf dem Laufdenden gehalten. So zum Beispiel über alle neuen Titel von Marc und mir. Das ist sicher eine gute, direkte Möglichkeit. Im E-Mail-Postfach schaut ihr mit Sicherheit täglich nach, während die unterschiedlichen Blog-Register ihre Meldungen doch eher sporadisch streuen.

Und über die Informationspolitik von Facebook brauchen wir an dieser Stelle gar nicht zu reden. Facebook will in erster Linie Geld mit bezahlter Promotion machen. Daher ist es zwar eine Möglichkeit, aber keine sichere Informationsquelle, uns dort zu folgen.

Die Funkion, via E-Mail über Neuerscheinungen bestimmter Autoren informiert zu werden, wurde auf amazon.com bereits im Oktober 2014 realisiesrt, ist aber bei uns noch wenig ausgereift. Weder können wir Autoren sehen, wie viele Leute uns auf Amazon folgen, noch können wir als Leser einen Überblick bekommen, wem wir aktuell alles folgen.  Amazon behält all diese Informationen für sich – was aus Sicht des Datenschutzes bestimmt sinnvoll ist.  Allerdings wäre die ein oder andere Statistik-Funktion für uns durchaus hilfreich.

Laut selfpublisherbibel.de können ausgewählte Autoren ihren Amazon-Followern anlässlich neuer Veröffentlichungen auch persönliche Mitteilungen zukommen lassen. Das ist aber nur einem erlauchten Kreis vorbehalten und lässt sich von uns Autoren nicht einfordern. Wir müssen also darauf warten, von Amazon dazu eingeladen zu werden.  Ob das für kleine Selfpublisher wie uns je realistisch wird, ist fraglich.

Für die Autoren unter euch: Voraussetzung, um den neuen Folgen-Button auf amazon.de nutzen zu können, ist eine eigene Autoren-Seite, die ihr unter authorcentral.amazon.de anlegen könnt.

Und für diejenigen von euch, die den neuen Folgen-Button gleich einmal ausprobieren wollen, hier noch mal die Links zu den Autorenseiten von Marc und mir:
Autorenseite Sandra Manther
Autorenseite Marc Manther

 

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Der Adult-Filter auf amazon.de

Das Problem Adult-Filter

Nach zwölf erotischen Geschichten aus unserer Feder hat der Amazon- Adult-Filter bei der neuen Story „Das Jagdschloss“ das erste Mal zugeschlagen. Porno-Alarm. Sprich: Eingeschränkte Anzeige bei den Suchergebnissen von Amazon. Sprich: Eingeschränkte Verkäufe. Kein Todesstoß, da sich der Filter bei der Suche ausstellen lässt, wenn man ihn kennt. Aber zumindest ein deutlicher Dämpfer, weil lange nicht jeder Amazon-Nutzer weiß, wie.

Dabei ist der Hinweis, eine Geschichte der Rubrik „Erotik“ sei nicht jugendfrei, eigentlich eine Tautologie. Denn sobald ich das Genre „Erotik“ beim Einstellen des Titels ins KDP-Programm anwähle, erscheint die Altersangabe „18+“ automatisch im Feld für das geeignete Lesealter. Diese Einstellung kann ich nicht  verändern.

Umso mehr irritiert es, dass innerhalb der Erotik die allermeisten Titel nicht vom sogenannten Adult-Filter betroffen sind. Wir selbst haben ja auch 11mal das Rating „Safe“ erhalten, bevor „Das Jagdschloss“ im Filter hängen blieb.

Gerade weil in der Kategorie „Erotik“ so viele Bücher angezeigt werden, kommen viele Leser des Genres gar nicht auf die Idee, nach gefilterten Texten zu suchen und den Adult-Filter zu deaktivieren. Was dazu führt, dass die im Filter hängengebliebenen Texte nicht angezeigt werden und folglich auch nicht gekauft werden können. Deswegen ist das Rating „Adult“ in der Regel mit etlichen finanziellen Einbußen verbunden.

Woran erkenne ich den Adult-Filter?

Wenn ein Buch in den Suchergebnissen von Amazon nicht angezeigt wird, ist das ein sehr schlechtes Zeichen. Ich bin eher zufällig darauf gestoßen, dass es mit meinem neuen Buch Probleme gibt. Nachdem ich gestern eine Mail von KDP erhielt, „Das Jagdschloss“ sei jetzt im Kindle-Shop verfügbar, wollte ich mir das Ergebnis heute morgen ansehen. Ich ging kurzerhand auf die Startseite von Amazon.de und habe im Suchfeld „manther jagdschloss“ eingegeben. Kein Resultat.

Also erweiterte ich meine Suche, indem ich das Wort „Jagdschloss“ strich und nur „Manther“ abfragte. Jetzt tauchten zumindest die Mehrzahl unserer bisherigen Veröffentlichungen auf. „Das Jagdschloss“ blieb verschwunden. Ein genauerer Blick auf die Suchergebnisse zeigte, dass laut Kopfzeile „Die beliebtesten Ergebnisse“ aufgelistet sein sollten. Als Alternative steht dort oben der Link „Alle Ergebnisse anzeigen“. Und erst, als ich diesen Alternativlink angeklickt habe, erschien dann auch „Das Jagdschloss“.

Offensichtlich ist dieses „Alle Ergebnisse anzeigen“ das deutsche Pendant zum amerikanischen „Your search contains adult items which have been hidden. If you wish to see them, click here“ – sprich: der Adult-Filter wird damit ausgeschaltet. Jedenfalls hatte ich, nachdem ich dies einmal angeklickt hatte, keine Probleme mehr damit, meine Story zu finden – egal wo und wie ich suchte. Da muss man aber erst einmal drauf kommen. Denn mit dem deutschen Satz wird fälschlich suggeriert, dass der neue Band einfach bei den Amazon-Kunden nicht beliebt ist, also ein Qualitätsproblem vorliegt.

Aaron Shepards Sales Ranks zeigt auch den Adult-FilterDie Wahrheit ist aber eine andere. Um gegenzuchecken, ob „Das Jagdschloss“ von Amazon mit den Bann „Adult“ belegt wurde, rief ich das Tool salesrankexpress.com von Aaron Shepard auf. Zwar werden für Kindle-Veröffentlichungen keine Verkaufsdaten angeboten. Dafür wird dort aber das Content Rating angezeigt. Und für „Das Jagdschloss“ prangt da rot und fett der Hinweis: „Adult“ statt des erstrebenswerten „Safe“. Wenn ich also noch einen Beweis gebraucht habe: Shepards Tool hat es mir geliefert.

Nun sind sich die über Foren relativ gut vernetzten Erotik-Autoren einig, dass Amazon sich nicht besonders um den Inhalt einer Story kümmert, solange der äußere Rahmen gewahrt bleibt. Somit sind es vor allem zwei Punkte, die als Auslöser für den Adult Filter infrage kommen: Das Cover und der Klappentext.

Auslöser für den Adult-Filter 1: Das Cover

Es gibt keine offzielle Liste jener Dinge, die auf einem Cover nicht zu sehen sein dürfen! Die Inhaltsrichtlinien, auf die Amazon in seiner Standardmail verweist, sind in diesem Zusammenhang hochgradig schwammig. Natürlich habe ich den KDP-Service angeschrieben und nachgefragt, wo das Problem liegt und ob ich etwas ändern kann, um diesen dummen Adult-Filter loszuwerden.

Gerade habe ich entdeckt, dass meine seit heute verfügbare Kurzgeschichte „Das Jagdschloss“ mit dem Adult-Rating versehen wurde und nur sehr zögerlich in den Suchergebnissen angezeigt wird.
Da ich nicht sicher bin, womit ich mir das Rating eingehandelt habe, wollte ich einfach einmal nachfragen:
Würde es helfen, auf dem Cover die Dame ein wenig tiefer zu positionieren, so dass der Ansatz ihres Pos nicht mehr zu sehen ist?
Oder liegt die Crux eher im blurb, in der Kurzbeschreibung des Inhalts? Falls dort bestimmte Reizworte auftauchen, die ich in Zukunft besser vermeiden sollte, würde ich mich ebenfalls über eine kurze Benachrichtigung freuen, damit ich den Fehler beheben und in Zukunft vermeiden kann.
In jedem Fall bin ich bemüht, die Gründe, die zum Adult-Rating geführt haben, in kürzester Zeit abzuschaffen, um das Buch dann erneut einzureichen.

Wie Amazons Antwort zeigt, ist meine Anfrage jedoch bereits im First-Level-Support des KDP hängengeblieben und nicht an die zuständigen Mitarbeiter der „Qualitätsabteilung“ weitergeleitet worden. Das Ergebnis war ein Baukasten-Brief, der auf keine der Fragen einging und lediglich bestätigte, was ich ohnehin schon wusste:

Wie unsere Qualitätsabteilung ermittelt hat, enthält ihr Buch „Das Jagdschloss“ nicht jugendfreie Inhalte. Bücher mit nicht jugendfreien Inhalten werden in unser allgemeinen Produktsuche nicht angezeigt, wie Sie warscheinlich schon gesehen haben. Sie werden jedoch in der Suche innerhalb der Kategorie Kindle angezeigt, sofern die Anzeige von nicht jugendfreien Inhalten aktiviert wurde.
Wir behalten uns das Recht vor, die Angemessenheit von Inhalten selbst zu beurteilen. Dies kann sich auf Coverbilder, Buchdetails (Metadaten) oder den Inhalt des Buchs beziehen.

Gerade der vorletzte Satz zeigt, wie schwammig die Sachlage oft ist. Da es keine Liste der Dinge gibt, an die man sich halten kann, ist das Spiel mit den Amazon-Zensurbehörden ein ewiges Trial and Error. Schlimmer noch: Was bei einem Autoren durchgeht, muss beim nächsten noch lange nicht klappen.

Im Netz schreiben Autoren immer mal wieder von ihren eignen Erfahrungen mit dem Filter. So sind zumindest einige Cover-Probleme mittlerweile bekannt. Ich beziehe mich im Folgenden auf eine Liste, die Selena Kitt in ihrem Blog zusammengestellt hat.

  • zu viel Haut
  • Brüste (auch von der Seite, schräg von hinten oder mit Händen bedeckt )
  • angedeuteter oder vollzogener Geschlechtsverkehr (auch wenn die Modelle nicht nackt sind)
  • intime Berührungen (auch wenn die Modelle angezogen sind)
  • leidende oder gar weinende Modelle
  • Handschellen und/oder Bondage
  • Schmutzige Wörter im Titel

Auslöser für den Adult-Filter 2: Der Klappentext

Sicherste Möglichkeit, um den Adult-Filter reingewürgt zu bekommen, ist sicher nach wie vor die „Warnung: Nur für Erwachsene“ oder ähnliches. Selbst, wenn es nicht als Werbegag gemeint ist, bleibt es kontraproduktiv.

Bestimmte Themen haben im Klappentext nichts zu suchen und sollten besser nur angedeutet werden, wenn ihr nicht vorhabt, den Adult-Filter auf den Plan zu rufen. Dazu gehören:

  • Sex mit Familienmitgliedern
  • Sex mit Minderjährigen
  • Jungfräulichkeit und Defloration
  • Stillen und Laktation
  • Dubcon – Sex, bei dem nicht klar ist, ob alle Beteiligten einverstanden sind
  • Vergewaltigung

Falls ich etwas Wichtiges vergessen habe, hinterlasst gern einen Kommentar unter diesem Post.

In ihrem Buch „The Six-Figure Erotica Author: How I Make Six Figures Self-Publishing Erotica“ hat Jade K. Scott ein System entwickelt, diese Begriffe kreativ zu umschiffen. Damit können Fans erkennen, worum es in einer Story geht, ohne dass der Adult-Filter gleich auf den Plan gerufen wird. So redet sie in ihren Klappentexten statt von „Daddy“ oder dem Stiefvater einfach vom „Mann des Hauses“. Offensichtlich springen die Amazon-Spider bei der Jagd nach möglichen filterwürdigen Texten auf diesen Ausdruck noch nicht an. Wer sich für diese Art des Slaloms interessiert, erhält in ihrem Buch einige brauchbare Ideen.

Das Problem bei solchen Umschreibungen liegt aber darin, dass die Leser erst einmal dechiffrieren müssen, was ihr damit meint. Es macht also Sinn, zunächst einmal bei thematisch ähnlich gelagerten Büchern zu schauen, wie dort das Thema im Klappentext beschrieben wird. Und dann – z.B. mit dem Salesrankexpress von Shepard – zu prüfen, ob dieser Ausdruck den Adult-Filter passiert hat.

Das ist zunächst einmal mühselig. Aber da ihr, solange ihr mit einem bestimmten Autorennamen arbeitet, ohnehin einem Subgenre treu bleiben solltet, muss die Arbeit nur einmal gemacht werden. Dann wisst ihr, mit welchen Ausdrücken ihr den Filter austrickst und euer Zielpublikum findet.

Was tun?

Da Amazon selbst keine Gründe für das Rating nennt, blieb mir nichts, als Cover und Klappentext zu überarbeiten, in der Hoffnung, damit alles all zu Anstößige aus den Bereichen zu löschen.

Hier das Cover in der Vorher – Nachher-Version:

Cover Marc Manther: Das Jagdschloss       Das neue Cover von Marc Manthers "Das Jagdschloss"

Ihr seht, der Po der jungen Dame ist jetzt züchtig bedeckt, wenn auch nur deswegen, weil ich den Bildausschnitt vergrößert habe.

Im zweiten Schritt habe ich den Klappentext von allen konkreten Hinweisen auf Sexpraktiken und Orgasmen gereinigt. Zwar gehe ich davon aus, dass dies die Kauflust des Zielpublikums ein klein wenig mindern wird. Aber durch diese  Konzession wird das Buch wieder in allen Suchergebnissen gelistet und nicht nur dann, wenn die Leser vorher den gut versteckten Suchfilter deaktivieren.

Anschließend habe ich eine E-Mail an kdp-support@amazon.de aufgesetzt:

Sehr geehrte Mitarbeiter im KDP,
Ich möchte Sie bitten, den Titel „Das Jagdschloss“ von Marc Manther (ASIN B01IDZYCEI) einer neuen Prüfung zu unterziehen. Ich habe das Coverbild entschärft und auch den Klappentext gesäubert. Daher hoffe ich, es gibt keinen Grund mehr für ein „Adult“-Rating, dass den Titel von der Suche auf der Startseite von Amazon ausschließt.
Ich würde mich freuen, wenn Sie den Titel mit „Not adult“ kennzeichneten.
Mit freundlichen Grüßen,
Marc Manther

Den Mail-Text habe ich mehr oder weniger von Selena übernommen. Die hat ihn für diesen Zweck freigegeben. Dementsprechend steht es euch frei, auch meine deutsche Version bei Bedarf zu nutzen.

Es hat übrigens keine 24 Stunden gedauert, dann hatte ich folgende Antwort von  kdp-publizieren@amazon.de in meinem Mailfach:

… Nach erneuter Überprüfung haben wir entschieden, die Beschränkungen für diese Bücher aufzuheben. Sie werden jetzt in der allgemeinen Produktsuche angezeigt. Dies kann bis zu 24 Stunden dauern.
Wir bedanken uns für Ihre Rückmeldung und entschuldigen uns für etwaige Unannehmlichkeiten, die durch diese kurzfristige Beschränkung verursacht worden sind.

An der Formulierung „für diese Bücher“ ist zu sehen, dass es für diesen Vorgang bereits Block-Bausteine bei Amazon gibt. Denn ich habe ja definitiv nur für ein Buch angefragt. Ich schließe daraus,  es kommt häufiger vor, dass Autoren gleich eine ganze Reihe von Titeln überarbeiten, um sie neu einzureichen. Sonst wäre im Mail-Setzkasten die Standardformulierung „für Ihr Buch“ abgespeichert worden.

Ihr seht: Es lohnt sich, bei einem Adult-Rating ein wenig Zeit zu investieren, um den Schaden abzuwenden.

Marc MantherAlles Liebe und viel Erfolg,
Marc

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Marc Manther: Das Jagdschloss

Cover Marc Manther: Das JagdschlossNach einer kleinen Pause habe auch ich jetzt eine neue Geschichte auf den Markt geworfen: „Das Jagdschloss“ ist am 14.07.2016 im Amazon KDP erschienen. Diesmal mit einem Hauch Gothic, der – nach „Svetlana“ fast üblichen – Portion BDSM, und natürlich einer kleinen Liebesgeschichte. Eine Story um Voyeuristen und Exhibitionisten. Der Plot beginnt nahezu klassisch, aber ich denke, ich habe die Geschichte in eine ganz eigene Richtung gedreht. Aber lest selbst.

Darum geht es:

Ein erstes Date zwischen Ben und Nina führt sie ins Nordelsass. Doch auf der Rückfahrt vom Restaurant macht der Wagen Probleme und verreckt mitten im Wald, fernab der Zivilisation. Zum Glück entdecken sie zwischen den Bäumen Lichter und kommen so zu einem alten Jagdschloss.
Ben spricht kein Französisch, aber Nina erhält die Möglichkeit, sich ein wenig frisch zu machen, bevor sie wieder gehen. Sie verschwindet. Irgendwann macht sich Ben auf die Suche nach ihr. Und muss feststellen, dass sie in einer Art Privatclub geraten sind. Sämtliche Zimmer sind mit venezianischen Spiegeln ausgestattet, die er von den Gängen aus einsehen kann, die Salons ebenso wie die Badezimmer. Er sieht, wie Frauen gezüchtigt werden und alte Herren in intimes Liebesspiel mit jungen Damen vertieft sind.
Schließlich findet er auch Nina wieder. Er beobachtet sie beim Duschen und später bei einer intimen Massage, die sie zum Höhepunkt bringt. Doch es dauert, bis er durch das Wirrwarr an Gängen zu ihr findet. Sie dürfen über Nacht bleiben. Aber natürlich hängen auch in ihrem Zimmer an allen Wänden Spiegel.

Leseprobe:

Kurz vor Mitternacht fing der Motor des Renault an zu stottern, setzte aus und ließ sich nicht mehr starten. Sie waren mit Ninas Auto unterwegs und hatten sich hoffnungslos verirrt. Natürlich gab es in ihrem Auto kein Navigationsgerät. Es besaß ja nicht einmal ein funktionierendes Radio.
Nina drehte den Zündschlüssel und versuchte, den Wagen wieder in Gang zu bringen. Ohne Erfolg. Ben, der neben ihr saß, achtete kaum auf das, was sie tat. Selbst mit leicht zusammengekniffenen Augen und einem harten Zug um ihren Mundwinkel fand er sie wunderschön. Das gebräunte Gesicht ließ ihre blonden Haare noch heller wirken. Auch faszinierte ihn ihre kleine Stupsnase.
Die Straße, auf der sie festsaßen, was schmal und hatte nicht einmal einen Mittelstreifen. Sie befanden sich im Pfälzerwald. Im französischen Teil, irgendwo im Nordelsass. Ben erinnerte sich nicht, wann sie das letzte Mal eine Ortschaft durchfahren hatten.
Auch war wenig hilfreich, dass er kein Französisch sprach.
In dem grenznahen Restaurant, in dem sie zu Abend gegessen hatten, war das kein Problem gewesen. Die Speisekarte war zweisprachig und auch der Kellner, der sie bediente, konnte Deutsch.
Nach dem Essen standen sie eine Weile unschlüssig vor dem Lokal. Ben hatte keine Lust, schon nach Hause zurückzufahren, zögerte jedoch, dies Nina zu gestehen. Es war ihr erstes Date und er war noch unsicher bezüglich ihrer Gefühle für ihn.
„Ist eigentlich noch zu früh, um gleich wieder umzukehren“, ergriff Nina glücklicherweise die Initiative. „Wenn du willst, fahren wir noch ein bisschen am Fluss entlang und schauen, ob wir eine ein gemütliches Plätzchen am Wasser finden. Ich habe im Kofferraum einen Indiacaball. Wir könnten den Sommerabend mit einer Runde Indiaca beenden.“
Er hätte den Teufel getan, die Chance, mehr Zeit mit ihr zu verbringen, auszuschlagen.
Zumal er schon früh am Abend festgestellt hatte, dass sie keinen BH trug. Die Vorstellung, mit ihr ein wenig Sport zu treiben und zu erleben, wie ihre Brüste in der weißen Stretchbluse in ständiger Bewegung blieben, erregte ihn. Die Tatsache, dass die obersten Knöpfe der Bluse offen standen, fachten seine Phantasie zusätzlich an. Vielleicht würde er an diesem Abend mehr von ihr zu sehen bekommen, als er sich von diesem ersten Date erhofft hatte.
Sie mussten allerdings eine ganze Weile suchen, bis sie an einer Flussbiegung eine frei zugängliche Wiese fanden. Nina stellte den Renault am Straßenrand ab. Aus dem Kofferraum holte sie ein paar Sneakers. Sie setzte sich seitlich auf den Fahrersitz, um ihre Pumps auszuziehen.
Ben war ausgestiegen und um den Wagen herumgekommen. Während sie sich vorbeugte, um die Schuhe zu wechseln, warf er einen flüchtigen Blick in ihre Bluse. Und ihm gefiel, was er dort sah. Ihre Brüste standen spitz ab, handtellergroß und sonnengebräunt. Himbeerrote Vorhöfe, nicht größer als eine Daumenspitze, thronten in ihrer Mitte.
Nina schaute ihn fragend an, lächelte dann aber. Wenn sie seinen neugierigen Blick bemerkt hatte, schien es sie nicht zu stören.
Sie hatte sich ihrer Pumps entledigt und griff nach den Sneakers. Kurz fragte sich Ben, wie sie mit den Schuhen überhaupt hatte Auto fahren können. Aber offensichtlich besaß sie Übung in solchen Dingen.
Auch ihre Füße gefielen ihm. Sie streckte ihren Spann, um in den Turnschuh hineinzugleiten. Glatt, leicht gebräunt, schlank, mit einem dezenten, naturfarbenen Nagellack an den Zehennägeln. Vielleicht würde er sie nach dem Spiel zu einer Fußmassage überreden können.
Kurzerhand streifte er auch seine Schuhe ab. Für den Restaurantbesuch hatte er seine schwarzen Businessschuhe angezogen, die ihm beim Sport nur hinderlich wären. Er entledigte sich der Socken und wackelte mit den Zehen. Das Gras unter seinen Füßen war noch warm von der Sommersonne.
Es dauerte eine Weile, bis er die Technik beim Indiaca raus hatte und die Ballwechsel länger wurden. Er hatte nicht gedacht, dass dies ein derart dynamisches Spiel sei. Anfangs achtete er noch mehr auf das, was sich unter Ninas Bluse abspielte. Leider waren ihre Brüste zu fest, um stark zu wippen. Aber ihm gefiel, wie sich das elastische Gewebe um ihre Rundungen presste, wenn sie einen Aufschlag machte oder mit dem Arm weit ausholte. Je länger sie sich den Indiacaball zudreschten, desto stärker konzentrierte er sich auf seine Technik. Und desto mehr Spaß machte es ihm.
Sie fingen an zu schwitzen. Das sah bei Nina besonders reizvoll aus, weil ihre gebräunte Haut einen goldenen Schimmer bekam. Und weil ihre Bluse begann, am Körper zu kleben und zunehmend durchsichtiger zu werden. Ihre Nippel, die er vorhin als leichte Erhebungen inmitten der Vorhöfe wahrgenommen hatte, zeichneten sich inzwischen deutlich unter dem elastischen Stoff ab. Ihre Höfe bildeten nette, unübersehbare Farbtupfer.
Nina schien das in keiner Weise peinlich zu sein. Sie gab sich ganz dem Spiel hin und lachte die meiste Zeit. Ben wertete das als gutes Zeichen. Prüde war sie jedenfalls nicht.
Allerdings änderte sich seine Beurteilung, als ein Spaziergänger mit seinem Hund den Weg am Fluss entlang kam. Als dieser grüßend die Hand hob, winkte Nina fröhlich zurück. Offensichtlich war es ihr kein bisschen unangenehm, auch vor Unbekannten derart offenherzig aufzutreten. Missgelaunt sah Ben, wie der Fremde Nina taxierte. Er spürte Eifersucht in sich hochkochen.
„Er gafft dich ganz schön an“, sagte er.
„Er ist doch nur freundlich“, entgegnete sie.
„Merkst du nicht, wie er deinen Busen anstarrt?“
„Tust du doch auch.“ Sie grinste. „Ihm gefällt, was er sieht. Ich nehme das als Kompliment.“
Irgendwie hatte er gehofft, Nina hätte sich für ihn so angezogen. Jetzt aber beschlich ihn das Gefühl, sie mochte es einfach, von Männern angesehen zu werden.
Sie brachen das Spiel kurz darauf ab und gingen zurück zum Auto. Zunächst schien Nina seine Enttäuschung nicht zu bemerken. Aber es wollte kein rechtes Gespräch mehr aufkommen.
Und dann, nachdem die Dunkelheit sich über das Waldgebiet gesenkt hatte, blieb der Wagen mitten im Nirgendwo liegen.
Genervt stieg Ben aus und machte sich auf den Weg in die Richtung, in die sie gefahren waren. Irgendwo musste diese Straße ja hinführen.
Das einzige Licht, das er zur Verfügung hatte, stammte vom Mond, der als Sichel am nachtblauen Himmel stand. Etwas flog an ihm vorbei. Als es sich in die Luft erhob, meinte er im fahlen Licht eine Fledermaus zu erkennen. Irgendwo in der Ferne klopfte sich ein Specht eine späte Mahlzeit aus dem Holz. Im Unterholz knackte es leise.
Er war nicht weit gekommen, als er hinter sich die Wagentür zuknallen hörte.
„Du willst mich doch nicht ernsthaft hier im Auto allein lassen?“, rief Nina.
Er zuckte mit den Schultern, rechnete aber nicht damit, dass sie dies sehen könne. Er hatte sein Verhalten für ritterlich gehalten und merkte nun, dass es besser gewesen wäre, sich mit ihr abzusprechen. Bei genauerer Betrachtung war sein Handeln sogar ausgesprochen dämlich. Denn selbst wenn er einen Einheimischen träfe, wie sollten sie sich verständigen?
„Kommst du mit?“, rief er zurück.
„Sicher, du Idiot!“
Sie kam im Mondlicht auf ihn zu und er fand sie schön. Ihr langes blondes Haar schien zu schimmern. Die weiße Bluse und die helle Hose hoben sich gegen den dunklen Hintergrund des Waldes ab.
Es war kühl geworden. Unweigerlich stellte er sich vor, wie ihre Nippel auf die hereinbrechende Nacht reagierten. Ninas Bluse klebte zwar nicht mehr am Körper, war aber auch noch nicht ganz getrocknet. Ihre Brüste zeichneten sich gut sichtbar unter dem dünnen Stoff ab.
Sie gingen schweigend nebeneinander her. Ben hätte sie gern in den Arm genommen. Zu ihrer Linken fiel der Wald ab. Aus dem Tal hörten sie jetzt das leise Plätschern eines Waldbachs. Rechts stieg er einen Hügel an. Dort sahen sie schließlich Licht zwischen den Bäumen hindurchschimmern. Wenig später entdeckten sie eine Zufahrtsstraße und folgten ihr.
Sie befanden sich unterhalb einer Anhöhe, auf der ein altes Jagdschloss stand. Die Fenster des Schlosses waren trotz der Uhrzeit noch hell erleuchtet. So machte Ben sich gewisse Hoffnungen, dort Hilfe zu bekommen. Zumindest würde es ein Festnetztelefon geben.

[Ende der Leseprobe] Buch auf amazon.de ansehen

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Stichworte für eure KDP eBooks

Stichwörter-Abfrage im Amazon KDP-Programm

Bei Sandras erster erotischen Geschichte, „Monikas Keller„, waren wir noch froh, überhaupt sieben Suchstichworte zu finden, als KDP beim Einstellen die entsprechende Frage stellte.  Damals hatten wir noch nicht begriffen, was für ein mächtiges Tool uns dort zur Verfügung gestellt wird, um unsere Bücher auffindbar zu machen.

Das Subgenre

Wie schon an anderer Stelle erwähnt: Auf der amerikanischen Amazon-Seite finden sich im Bereich Erotika Labels für diverse Subgenres (schaut einmal hier). Da diese Einteilung auf amazon.de fehlt, wäre es bereits hilfreich, das Subgenre, in dem ihr eure Story ansiedelt, in den Keywords zu nennen. So haben Fans des Genres eine gewisse Möglichkeit, euer Buch zu finden, auch wenn sie euren Namen noch nie gehört haben.

Erotische Subgenres nach Amazon.comDie Subgenres, mit denen Amazon.com arbeitet, sind:

  • Action und Abenteuer
  • Afro-Amerikaner
  • BDSM
  • Historisch
  • Horror
  • Humor
  • Gemischtrassig
  • LGBT (Lesbisch, Gay, Bi, Transgender)
  • Krimi
  • Paranormal
  • Romantische Erotik
  • Science Fiction
  • Suspense
  • Thriller
  • Urban (Leben in der Großstadt)
  • Viktorianisch
  • Western

Einige dieser Subgenres sind auch noch weiter aufgeteilt. Klickt euch einfach durch die Bereiche durch, die für euch relevant sind und schaut, wo ihr eure Story verorten würdet.

Eure Nische

Diese Subgenres sind nur relativ breite Harken, um eure Geschichten dem richtigen Lesepublikum zuzuordnen. Aber jeder Leser hat seinen eigenen Fetisch, seine eigene Nische. In dieser Nische will er bedient werden. Und natürlich freut es ihn, wenn er möglichst schnell neue Titel findet, die ihm gefallen könnten.

Jeder dieser Nischen hat ihre speziellen Ausdrücke, die anderen Menschen wahrscheinlich wenig bis nichts sagen. Sandra und ich haben ein gewisses Faible für ENF, OON, NiP und ähnliches. Wer damit etwas anfangen kann, wird sich freuen, wenn er diese Begriffe in der Amazon-Suchleiste eingibt und tatsächlich fündig wird. Also rein damit in die Keywords, sollte eure Story eine solche Nische bedienen.

Wie hat Woody Allen in „Was sie schon immer über Sex wissen wollten“ gefragt: Was ist Ihre Lieblingsperversion? Natürlich teilen nicht alle diese Perversion. Aber diejenigen, die sie teilen, werden sich freuen, sie bei der Stichwortsuche zu finden. Also immer rein damit in die Keywords, wenn ihr sie in euren Storys aufgreift.

Was suchen die Leser?

Amazon Suchleiste

Ein wichtiges Tool, um passende Keywords für eure Story zu finden, ist die Suchleiste von Amazon. Sobald ihr dort ein Stichwort eingebt, von dem ihr denkt, es könnte zu eurer Story passen, zeigt euch Amazon 10 Begriffe an, nach denen die Leser in der letzten Zeit am häufigsten gesucht haben. Bedient euch. Denkt daran, dass „Keywords“ sich nicht nur auf einzelne Wörter beziehen, sondern auch Wortgruppen meint. „Lesbische erotische Liebesromane“, zwischen zwei Kommata gesetzt, gilt bei Amazon als ein Stichwort.

Falls ihr komplett ideenlos seid, was diese Suchleiste angeht, empfehle ich euch das Buch „Romance, Erotica & New Adult Keywords For Amazon: Done-For-You Lists Of Thousands Of Romance, Erotica & New Adult Keywords & Phrases“ von Jamie Page. Sie hat in diesem eBook nichts anderes gemacht, als neben Genres und Subgenres einen weiteren Anfangsbuchstaben im Suchfeld einzugeben und zu sehen, was passiert. Das Buch ist für den amerikanischen Markt entstanden, kann euch aber als Inspirationsquelle dienen. Allerdings finden sich in den Suchergebnissen, die Jamie auflistet, auch DVDs, Möbel, Spiele und andere Dinge. Das ganze Buch wirkt ziemlich schnell zusammengezimmert und eher nach Fleißarbeit, als nach profunder Recherche. Billiger ist es, ihr spielt selbst ein wenig mit der Suchleiste herum.

Die 400 Zeichen-Chance

Wie wir oben gesehen haben, gehen auch Phrasen und Wordketten als ein Stichwort durch, solange die Worte zwischen zwei Kommata stehen. Die einzige Einschränkungen, die im Feld „Keywords“ der KDP Details-Seite existiert: 6 Kommata und nicht mehr als 400 Zeichen insgesamt. Das lässt einiges an Spielraum für die Arbeit mit Abkürzungen, Synonymen, Derivaten und ähnlichem.

Amy Cooper hat dieses Spiel in Kapitel 6 ihres Ratgebers „Publishing Erotica: How to Make Your First $1,000“ einmal durchdekliniert. Sie erfindet kurzerhand eine Story um eine Frau, die kurz vor dem Traualtar noch einen Quicky mit dem gesamten Freundeskreis ihres Mannes veranstaltet. Anschließend macht sie sich auf die Suche nach den optimalen Keywords für diese Geschichte:

„Keyword 1: woman raped for pleasure ass double triple penetration huge cock
Keyword 2: bukkake creampie accidental pregnancy short story woman rape
Keyword 3: gangbang group sex whore fucking wedding first time groomsmen …“ und so weiter.

Das Prinzip wird klar, oder? Bei 400 Zeichen stehen pro „Stichwort“-Kette ca. 57 Zeichen zur Verfügung. Wer sie nutzt, ist klar im Vorteil gegenüber denjenigen, die mit sieben einzelnen Keywords gerade mal eben 70 Zeichen belegen. Die Chance, das eines der eingetragenen Stichwörter gesucht wird, ist jedenfalls höher. Je mehr Stichwörter in der Suchleiste eingegeben werden, desto mehr schrumpft die Auswahl an passenden Titeln zusammen, bis im Idealfall eures übrigbleibt. So habe ich bei den Keywords „erotica wedding“ noch 2391 Ergebnisse, bei „erotica wedding pregnancy“ noch 351, und bei „erotica wedding pregnancy ass“ gerade noch drei Titel im Angebot. Falls genau diese Fantasie mich gerade anturnt und ich den passenden Lesestoff suche, ist die Auswahl jetzt sehr überschaubar.

Übrigens schreibt Amy, dass sie das Rad nicht bei jeder neuen Story neu erfindet. Wenn die Stichwörter funktionieren, benutzt sie sie immer wieder und ändert nur ab, was eben für die neue Geschichte nicht passt.

Die Checkliste

Soviel zur Theorie. Vielleicht hilft euch ja folgender Fragekatalog weiter:

  1.  Genre/Subgenre: z.B. Erotik, Erotika, Gestaltwandler romance, steampunk sex,  Urban Fantasy Erotik …
  2. Nische: Tentakel, Exhibitionismus, Naked in Publik NiP, Fußfetischismus
  3. Handlung: Erstes Date, Verlust Jungfräulichkeit, Sex im Museum …
  4. Location: Eisenbahn, Drahtseilgondel, Wald, Space Shuttle, Bielefeld …
  5. Personen: Billionär, Teenager, Studentin, MILF …

So viel für heute. Wir werden diesen Blogbeitrag aktualisieren, sobald wir ein wenig länger mit den Stichwörtern im KDP herumexperimentiert haben. Bis dahin: Lasst euch inspirieren.

Marc MantherAlles Liebe,
Marc

 

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