ENF – Embarrassed Nude Female

Wir haben an anderer Stelle darüber gesprochen, dass Sandra und ich ein paar Subgenres oder Nischen haben, die wir besonders gern bedienen. Dazu gehört ENF: Embarrassed Nude Female. „Nude Female“ – „Nackte Frau“ versteht sich von selbst. Embarrassed steht für „verlegen, peinlich berührt, außer Fassung“.

Warum ENF?

Das Gefühl, angesichts der eigenen Nacktheit verlegen zu sein, kennt jeder. Es ist zutiefst menschlich. Anders als in der Hardcore-Pornografie, bei der es letztlich nur ums Abspritzen geht, bietet ENF eine Vielzahl von Möglichkeiten, realistischere Szenarien zu entwickeln, in denen wir uns wiederfinden können.

Wenn ENF gut gemacht ist, leiden wir mit den Protagonisten. Und haben so die Grundvoraussetzung für jede gute Geschichte: den Konflikt. Ohne Konflikt funktioniert eine Story einfach nicht. Deswegen liest sich Anfänger-Erotik oft auch so dröge: Zwei Leute lernen sich kennen, lieben, sie vögeln miteinander. Kein Konflikt, keine Spannung, kein Grund weiterzulesen. Nein, das Leben schreibt eben nicht die besten Geschichten.

Bespiele für ENF

Gründe, warum eine Frau plötzlich unfreiwillig nackt dasteht, gibt es viele. Mittlerweile tausendfach wiederholt ist die Szene, in der eine Frau unter der Dusche steht, es klingelt, sie wickelt sich ein Handtuch um den Körper, geht zur Tür. Der Wind schlägt die Tür zu, das Handtuch ist eingeklemmt, ohne Schlüssel ist kein Reinkommen möglich. Peinlichkeit vorprogrammiert.

Sehr schön hat Sandra das Thema ENF in ihrer Geschichte „Bühnenangst“ durchgespielt: Eine junge Frau wird während einer Theaterprobe aufgefordert, sich auf der Bühne auszuziehen. Und das, obwohl das im Stück ursprünglich überhaupt nicht vorgesehen war. Sie muss sich entweder ihrer Verlegenheit stellen oder ihren Traum von der Bühnenkarriere begraben. Der Regisseur, der bemerkt, wie sie zunehmend außer Fassung gerät, drängt sie, immer weiter zu gehen.

Einen ganz ähnlichen Weg habe ich mit der Geschichte „Svetlana“ eingeschlagen: Eine junge Frau gerät an einen Kerl, der sie immer tiefer in die Welt des SM einführt. Aber mit der Zeit wird sie immer mehr zu seiner Trophäe: So muss sie auch dann in der Wohnung nackt bleiben, wenn seine Freunde zu Besuch kommen. Auch er geht in seinen Forderungen mit der Zeit immer weiter.

Liste der Ausgangssituationen für ENF

Hier eine – wahrscheinlich unvollständige – Liste jener Gründe, die mir gerade einfallen, aus denen eine Frau plötzlich in einer peinlichen Situation nackt dasteht:
• Wetten
• Spiele (z.B. Pfänderspiele)
• Herausforderungen (z.B. „Money talks“)
• Zufall (s. Handtuchszene oben)
• ärztliche Untersuchungen
• Massagen
• Leibesvisitationen
• Initiationsriten
• Hypnosesitzungen
• Magie
• Albtraum

Letztlich geht es bei ENF immer um Scham. Die Frau wird rot, sie zittert, versucht, ihre primären Geschlechtsteile zu bedecken. Vielleicht versucht sie, die Peinlichkeit mit einem Lächeln zu überspielen. Vielleicht wehrt sie sich auch gegen die Aufforderung. Viele Leser finden solche Szenarien überaus erotisch, auch wenn es dabei zu überhaupt keinem Geschlechtsverkehr kommt.

ENF und der Orgasmus

Andererseits bieten einige dieser Genre-Nischen durchaus Möglichkeiten für Orgasmen. Bei den Hypnose-Settings werden Frauen oft dazu gebracht, auf Stichwort oder Fingerschnipsen einen Orgasmus zu erleben, was gerade dann, wenn die Verknüpfung bei Beendigung der Sitzung nicht wieder aufgehoben wird, zu irrwitzigen Situationen führen kann. Ich habe aber auch schon Geschichten gelesen, in denen die Protagonistin einfach aufgefordert wird, sich in Trance selbst zu befriedigen. Auch da kann es peinlich werden, wenn der Hypnotiseur zwischenzeitlich die Trance aufhebt und die Protagonistin erkennt, in welcher Situation sie gerade steckt.

In manchen Settings werden die Protagonistinnen sanft gezwungen, vor ihren angekleideten Beobachtern zu masturbieren. Gerade dann, wenn das Ausziehen vor anderen ohnehin mit Scham behaftet ist, setzt die Aufforderung, sich selbst zu befriedigen, noch mal einen drauf. So geht es ja auch Anna in der oben schon beschriebenen Geschichte „Bühnenangst“.

Bei den Initiationsriten gibt es zahllose Geschichten, in denen als letzte Prüfung ein Geschlechtsakt ansteht, sei es mit einem Mann oder einer Frau. Hier habe ich allerdings das Gefühl, dass dieser finale Sex oft ein anbiedernder Versuch ist, einen Fuß in die Pornotür zu bekommen. Er wirkt oft aufgesetzt, mitunter sogar störend. Denn eine Frau, die eben noch Schwierigkeiten damit hatte, sich nackt zu zeigen, wird kaum einen berauschenden Höhepunkt mit einem anderen Menschen erleben, solange andere dabei zusehen.

Nebennischen zum ENF

Gerade im Bereich der Subgenres wird es manchmal schwierig, die Grenzen der Nischen sauber zu ziehen. Oft fällt ENF zusammen mit Stichworten wie OON (only one naked – nur eine Person ist nackt), CMNF (clothed man naked female – angezogener Mann und nackte Frau) und NiP (naked in Public – nackt in der Öffentlichkeit). Hier hängt es einfach vom Schwerpunkt des Autoren ab, in welche Kategorie eine Geschichte gehört.

So ist meine Story „Das Jagdschloss“ ein gutes Beispiel für CMNF und OON: Nina bekommt die Möglichkeit, sich in einem abgelegenen Jagdschloss frisch zu machen. Sie nimmt eine Dusche und erhält anschließend sogar eine intime Massage. Aber alle Wände sind mit venezianischen Spiegeln ausgestattet, so dass sie in jeder Situation von den anderen Gästen des Schlosses beobachtet werden kann. Was ihren Freund, der dies gerade erst entdeckt, an den Rand des Wahnsinns treibt. Da aber Nina nicht davon ausgehen kann, dass sie beobachtet wird, ist sie auch nicht beschämt und verhält sich völlig natürlich. Daher handelt es sich hier um keine ENF-Story.

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Emma Watson und das Recht auf Weiblichkeit

Da zeigt sich eine bekennende Femistin auf der Titelseite einer Hochglanz-Zeitschrift leicht bekleidet, mit einem grobmaschigen Burberry-Bolero über den Schultern, darunter offensichtlich nackt. Ihre Brüste sind halb zu sehen.  Das ehemalige Teenie-Idol Emma Watson lässt sich für die März-Ausgabe der Vanity Fair als viktorianische Rebellin inszenieren.

Die Debatte und der Shitstorm, die nach Veröffentlichung dieses Bilds losbrechen, zeigen die Doppelmoral, mit der wir als Künstlerinnen derzeit zu kämpfen haben. Gerade dann, wenn wir mit erotischen Themen arbeiten und – wie Emma Watson – feministische Anliegen vertreten. Deswegen lohnt es sich, die Reaktionen nach dem Vanity Fair-Fotoshooting etwas genauer anzusehen.

Normalerweise wäre so ein Foto eines Hollywood-Jungstars nur eine Notiz, jedoch keine Debatte wert. Vor allem die Entdeckungen der Disney-Schmiede, von Lindsay Lohan über Miley Cyrus, Selena Gomez oder Ariana Grande, hatten alle ihre libertinäre Phase, in der sie sich von ihrem alten, verklemmten Image zu lösen versuchten.

Eine solche Entwicklung ist nicht neu. Schon Romy Schneider benutzte Ende der 60er Jahre freizügige Auftritte in Filmen, um sich von ihrem spießigen Kaiserin Sissy-Image zu lösen. In Filmen wie Derays „Der Swimmingpool“, Devilles „Das wilde Schaf“ oder Zulawskis „Nachtblende“ zeigte sie sich splitterfasernackt und verschreckte damit all jenige, die in ihr eine keusche Vorzeige-Romantikerin sehen wollten.

Emma Watson hat mit ihrer Rolle als Hermine Granger in acht Harry-Potter-Filmen ein ganz ähnliches Erbe zu tragen. Allerdings blieb sie in ihren Folgerollen – vielleicht mit Ausnahme von Coppolas „The Bling Ring“ – ihrem Image als braves Mädchen weitgehend treu.

Dafür outete sie sich als bekennende Feministin, die in diversen Interviews über ihre Ansichten spricht. Sie wird zur  UN-Sonderbotschafterin für Frauen- und Mädchenrechte und entwickelt in dieser Funktion die #HeForShe-Kampagne mit, die für die Gleichberechtigung der Geschlechter, die Stärkung der Frauenrechte und die Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen kämpft.

Auf der Leserplattform GoodReads startet sie den feministischen Buchclub „Our Shared Shelf“. Jeden Monat soll ein neuer Titel zum Thema Gleichberechtigung vorgestellt werden. Den Anfang machte die Autobiografie der amerikanischen Aktivistin Gloria Steinem, „My Life on the Road“. Aktuell wird über Margaret Atwoods Roman „Der Report der Magd“ (The Handmaid’s Tale) diskutiert, eine bedrückende Dystopie über ein Amerika, in dem religiöse Fundamentalisten die Herrschaft übernommen haben und Frauen zu Gebärmaschinen degradiert werden.

Auf der Startseite des Buchclubs erklärt Emma Watson ihre Absicht hinter „Our Shared Shelf“:

„Als Teil meiner Arbeit mit der Uno habe ich so viele Bücher und Essays über Gleichberechtigung gelesen, wie ich kriegen konnte. Es gibt so viel fantastisches Zeug da draußen. Lustig, inspirierend, traurig, nachdenklich machend, stärkend. Ich habe so viel entdeckt, dass ich manchmal dachte, mein Kopf würde gleich explodieren … Ich beschloss, einen feministischen Buchclub zu gründen, um zu teilen, was ich lerne, und auch eure Gedanken zu hören.“

Nun zeigt sich Emma Watson also zum ersten Mal öffentlich wenig bekleidet. Für die März-Ausgabe der Vanity Fair lässt sie sich mit einer weißen Stola ablichten, die ihren Busen weitgehend freilässt. Tim Walker ist der Fotograf. Und das Foto spielt mit Emmas erotischer Ausstrahlung: ihr Mund geöffnet, die Lider leicht gesenkt, der Blick direkt auf die Kamera gerichtet.

Die englische Sun, Boulevardzeitung im Stil der Bild, bringt das Foto ganzseitig, schon ein paar Tage vor Erscheinen der Vanity Fair, unter dem Titel „Beauty & the breasts“ und erreicht damit eine Zielgruppe, die wahrscheinlich niemals ein anspruchsvolleres Hochglanzmagazin in die Hand nehmen würde – und die am Interview mit Emma Watson wenig Interesse hat. Der kurze Begleittext der Sun beginnt folgerichtig mit den Worten „DING-dong, Belle“.

Prompt bricht ein Shitstorm in den Social Media los. Die Journalistin und Radiomoderatorin Julia Hartley-Brewer ist eine der ersten, die ein Foto der Sun-Seite twittert und mit einem hämischen Kommentar versieht: „Emma Watson: ‚Feminismus, Feminismus … Ungleiche Bezahlung … Warum, oh warum werde ich bloß nicht ernst genommen … Feminismus … Oh, und hier sind meine Titten!‘“

Emma Watson kontert in einem Interview, das sie der Nachrichtenagentur Reuter anlässlich eines Promo-Termins zu „Beauty and the Beast“ gibt:

„Ich bin irritiert, wie viele Missverständnisse es darüber gibt, was Feminismus ist. Feminismus lässt den Frauen eine Wahl. Feminismus ist kein Stab, mit dem du andere Frauen niederknüppeln sollst. Es geht um Freiheit, es geht um Befreiung, es geht um Gleichberechtigung. Ich weiß wirklich nicht, was meine Brüste damit zu tun haben. Es ist sehr verwirrend.“

In diesem Interview fragt sie ihr Co-Star aus ‚Beauty and the Beast‚, Dan Stevens, irritiert, worum es bei dem ganzen Streit eigentlich gehe. Emma Watson sucht nach Worten und gemeinsam pointieren sie die absurde Idee hinter den Angriffen: „Die Leute sagen, ich könne nicht gleichzeitig Femistin sein und … Möpse haben.“

Sicher, zwei Jahre zuvor hatte sie dem Magazin Wonderland ein Interview gegeben, in dem sie sich nachdenklich über Beyoncés  visuelles Album „Beyoncé“ äußerte und dies auch in Beziehung zu deren Feminismus stellte: „Als ich die Videos sah, habe ich einen großen Widerspruch empfunden. Auf der einen Seite stellt sie sich in die Kategorie der Feministin, auf der anderen Seite zeigte die Kamera sie auf eine sehr männliche, sehr voyeuristische Weise“, wird sie zitiert.

Aber dieses Zitat gibt Emma Watsons Position stark verkürzt wieder. Die Medien lieben nun einmal den Hype und eine handfeste Schlammschlacht liest sich einfach besser als eine nachdenkliche, ausgewogene Stellungnahme, wie sie in dem Interview tatsächlich gegeben wurde. Nach Veröffentlichung der Vanity Fair-Fotos wurde der Zitatfetzen des zwei Jahre alten Interviews dazu benutzt, Emma Watson Scheinheiligkeit und Doppelmoral vorzuwerfen. Von Twitter bis Instagram brach ein Shitstorm los.

In Reaktion verbreitete Emma Watson via Twitter den originalen Text des gesamten Gesprächs. Darin wird ihre Bewunderung für Beyoncé deutlich, auch für ihre feministische Arbeit. Sie spricht von dem Mut, den Beyoncé hat, sich mit diesen Videos gegen den üblichen MTV-Sensationalismus zur Wehr zu setzen. Für sie sind diese Videos Zeichen eines sexuellen Empowerments. Beyoncé vermittle Watson mit den Videos das Gefühl: „Ich kann Feministin sein, ich kann eine Intellektuelle sein, kann all dies andere sein, aber ich kann auch mit meiner Weiblichkeit OK sein, damit, hübsch zu sein, mit all diesen Dingen, von denen ich dachte, sie würden meine Botschaft negieren, oder das, wofür ich stehe.“ Und Watson endet mit den Worten: „Das ist wirklich das Interessanteste an diesem Album. Es ist so integrativ und bringt Feminismus und Weiblichkeit und weibliches Empowerment in solch breitem Spektrum.“

Die Debatte um Emma Watsons Vanity-Fair-Fotoshooting zeigt, in welchem Spannungsfeld Erotik und Feminismus sich derzeit noch immer befinden. Das Konzept einer Selbstbestimmung über den eigenen Körper macht vielen Angst. Gerade konservative Kräfte hetzen gegen jeden Versuch einer weiblichen Autonomie, die auch das Recht auf das Zeigen des eigenen Körpers beinhaltet.

Was dieses Konzept der körperlichen Selbstbestimmung bedeutet, bringt die Gründerin und Herausgeberin des  feministischen Magazins „Ms.“, Gloria Steinem, auf den Punkt, als sie nach der aktuellen Kontroverse um Emma Watson gefragt wird: „Feministinnen können tragen, was immer sie verdammt noch mal wollen. Sie sollten nackt durch die Straßen laufen können und trotzdem sicher sein.“

Die Badische Zeitung versucht, Alice Schwarzer für die Kontroverse einzuspannen: „Feministinnen wollen nicht, dass Frauen als Püppchen abgestempelt, auf ihren Körper reduziert und systematisch unterschätzt werden. Aber sollte es so weit gehen, dass sie überhaupt nicht sexy sein dürfen? Die deutsche Frauenrechtlerin Alice Schwarzer hat eine klare Antwort auf diese Frage: Weibliche Erotik ist ihrer Meinung nach traditionell mit der Macht der Männer verbunden – und der Ohnmacht der Frauen.“

Alice Schwarzer aber reagiert prompt: „Früher gab es noch den Begriff ‚erotisch‘. Inzwischen wird alles nur noch ‚pornografisch‘ genannt und ist es das auch meistens. Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen erotisch und pornografisch? Das! Emmas Foto hat nichts mit einer (selbst)erniedrigenden Entblößung zu tun, aber alles mit einer selbstbewussten Inszenierung! Es sagt uns: Ich bin klug, ich bin emanzipiert – und ich bin sinnlich. Es ist das Gegenteil von Pornografie.“

Wie kommt Schwarzer überhaupt auf das Thema „Pornografie“? Das von der Badischen Zeitung – aus dem Zusammenhang gerissene – Zitat bezieht sich auf die aktuelle Anti-Porno-Bewegung. Deren Vorkämpferinnen wie Sheila Jeffries, Karen Boyle  oder Pamela Paul zeigen sich jedoch an Emma Watsons Vanity Fair-Shooting vollkomen uninteressiert.  Selbst Gail Dines, die sich auf Facebook noch amüsiert über Emma Watsons Versuche zeigte, ‚Beauty and the Beast‚ so etwas wie eine feministische Botschaft unterzujubeln, verlor kein Wort über die aktuellen Fotos.

Die Angriffe kamen also mitnichten aus der Ecke anti-pornografischer Feministinnen, auch wenn einige Medien dies so darstellten. Offensichtlich wurden die Fotos lediglich als Anlass genutzt, eine feministische Aktivistin mit ihrem Ansinnen zu diskreditieren. Dass dazu auch auf aus dem Zusammenhang gerissene Zitate zurückgegriffen wurde, entspricht den Mechanismen der Medien, nicht nur der Social Media.

Wir als Kunstschaffende können dem entgegenwirken, indem wir für eine möglichst breite Öffentlichkeit sorgen. Wir können Fakten verbreiten helfen und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die gerade im medialen Sperrfeuer konservativer Anfeindungen stehen. Nackte Brüste sind sicher nicht per se ein Symbol. Es gibt den voyeuristischen Blick, aber es gibt eben auch das Recht auf körperliche Selbstbestimmung. Emma Watson hat es ausgeübt.

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Jamie McGuire: Beautiful Burn – Rezension

Jamie McGuire – ein typischer New-Adult-Shootingstar

Im Mai 2011 veröffentlichte Jamie McGuire im Selbstverlag den Roman, „Beautiful Disaster“. Schnell galt das Buch als New-Adult-Sensation, wurde ein Jahr später von Atria Books ins Programm übernommen und fand schließlich seinen Weg auf die Bestseller-Liste der New York Times. Da blieb das Buch 17 Wochen lang. Warner Brothers sicherte sich die Filmrechte. Inzwischen ist es in über eine Millionen Mal verkauft und in mehr als 50 Sprachen übersetzt.

Erfolgsgarant: die Maddox-Brüder

McGuire spielt mit dem Klischee vom harten Kerl mit dem weichen Kern. Travis, der Held von „Beautiful Disaster“, ist am ganzen Körper tätowiert, arrogant, unverschämt, aber als echter Alpha-Typ eben auch absolut durchtrainiert und ungeheuer sexy. Sein Geld verdient er sich mit Prügeleien auf dem Campus. Kämpfen mit hohen Wetteinsätzen.

Er hat vier Brüder, die alle ähnlich ticken: Trenton, Thomas, Taylor und Tyler. „Wenn sich ein Maddox-Bruder verliebt, dann liebt er für immer. Und er kämpft – auch wenn alles andere daran zu zerbrechen droht“, heißt es im Klappentext von „Beautiful Oblivion“, dem vierten Band der Reihe um die Maddox-Brüder. Dieser Spruch gilt im Grunde für die ganze Reihe – und er macht ihren Charme aus.

So ist Tyler, der Held aus „Beautiful Burn“ nicht nur der zum Verwechseln ähnlich aussehende Zwillingsbruder von Taylor, sondern gleicht von seiner Beschreibung her auch Travis, dem männlichen Protagonisten der ersten drei Bände: voller Tattoos, kastanienbraune Augen, klar definierte Muskulatur. Aber eben auch fürsorglich, verständnisvoll und treu.

Band 7 der Reihe: Beautiful Burn

Im März 2017 ist dieser  Band 7 der Reihe auf Deutsch erschienen. Tyler bekämpft  als Hotshot-Feuerwehrmann in den Rocky Mountains Waldbrände. Wir lernen ihn auf einer Party kennen, bei der er in guter Maddox-Tradition in einen Kampf verstrickt ist. Wie schon im ersten Teil der Reihe bei Travis geht es auch hier um viel Geld, das auf den Kampf gesetzt wird. Dass dabei ein Daunensofa, der maßgefertigte italienische Wollteppich und sogar ein 50.000 Dollar teures Originalgemälde des Pop-Art-Künstlers Peter Max zu Bruch gehen, scheint ihn nicht sonderlich zu irritieren. Lediglich das Auftauchen der Gastgeberin Ellison bringt ihn dazu, die Prügelei ins Freie zu verlegen.

Natürlich steigt er mit der jungen Frau in die Kiste und verliebt sich schließlich in sie. Natürlich gibt es Komplikationen. Denn, so fragt das Buchbanner des amerikanischen Originals: „Wie kannst du jemanden lieben, wenn du dich selbst nicht liebst?“ Gemeint ist Ellie, die wegen ihres laxen Umgangs mit mit Alkohol und Drogen ein gewisses Problem damit hat, sich selbst anzunehmen. Und die deswegen auch keinen Jungen wirklich an sich heranlässt.

Die Protagonistin Ellison Edson

Ellison ist die jüngere Tochter von Philip Edson, der ein großes Technologie-Imperium leitet und sich um Geld dementsprechend wenig Sorgen machen muss. Immerhin steht er auf der Liste der Fortune 500. So ist auch Ellison, die von den meisten einfach Ellie genannt wird, ein verwöhntes Party-Girl, das seine Zeit mit Reisen und Nichtstun zubringt. Sie ist Anfang zwanzig und hat sich in ihrem Leben noch nie um einen Beruf bemüht. Den Ferrari, den ihr Vater ihr zum 16. Geburtstag schenkte, fuhr sie schon nach wenigen Tagen zu klump, absichtlich, um sich  zu rächen, weil er ihren Geburtstag vergessen hatte.

Estes Park – der Eingang zu den Rocky Mountains

Das elterliche Ferienhaus, das bei der Fete verwüstet wird, steht in Estes Park im Bundesstaat Colorado. Ein Ort, der vom Tourismus lebt, mit 2.293 Meter über dem Meeresspiegel ein Skiparadies im Winter, bewohnt von knapp 6.000 Einheimischen. Hier befindet sich der Hauptzugang zum Rocky Mountain National Park. Dementsprechend groß ist das Angebot an Cafés und Bars für die Gäste. In Letzteren verbringt Ellie einen Großteil ihrer Zeit. In einigen hat sie bereits Hausverbot.

Fish out of water

Die Geschichte nimmt an Fahrt auf, als Ellies Eltern früher als geplant von einer Reise zurückkommen. Sie haben von der desaströsen Party erfahren und sich sofort auf den Weg gemacht. Unterstützt von der eigens engagierten Lebensberaterin Sally wollen sie die Tochter in ihre Grenzen weisen. Ellies Kreditkarten werden gesperrt und der Zugang zu den Häusern der Familie und die Verfügung über das Personal stark eingeschränkt. 90 Tage darf sie maximal noch im Ferienhaus bleiben. Bis dahin muss sie sich einen Job gesucht und eine eigene Wohnung bezogen haben.

Plotholes und andere Probleme

An dieser Stelle jedoch beginnt die Story, in eine romantische Parallelwelt abzudriften. In Jamie McGuires „Beautiful Burn“ hat Ellie keine Probleme, in kürzester Zeit einen Job bei der örtlichen Zeitung an Land zu ziehen. Und nicht nur das: Innerhalb von sechs Wochen wird sie zur Fotojournalistin befördert und darf für vierzehn Tage die regionalen Feuerwehrleute der „Alpine Hotshot Crew“ auf einen Einsatz begleiten, um Material für einen längeren Artikel zu sammeln. Ganz offensichtlich hat die Autorin an der sozialen Realität in Amerika genauso wenig Interesse wie an der Situation in den Redaktionen der Printmedien. Das mögliche Konfliktpotential, dass sich aus der Konstellation ergibt, wird komplett verschenkt.

Auch der „Fish out of water“-Situation kann oder will Jamie McGuire nichts abgewinnen. Wie geht eine junge Frau, die im ganzen Leben nie Verantwortung übernommen hat, damit um, sämtlicher Ressourcen beraubt zu sein? Wie stellt sie ihre Gewohnheiten um und welche Konflikte bringt das mit sich? Wie gelingt es ihr, ihren Alltag zu organisieren? Kein Wort darüber. Ellie sucht sich eine billige Bleibe und macht Karriere. So einfach ist das.

Der Punkt ihrer Drogensucht wird genauso wenig thematisiert. Ellie hat kein Geld mehr, um sich mit Alkohol und Drogen zu versorgen? Dann nimmt sie eben erst einmal keine mehr, bis sie wieder neues Geld hat. Vierzehn Tage ohne, gleich zu Beginn ihres neuen Lebens, stellen keine wirkliche Herausforderung dar. Spätestens hier hatte ich das Gefühl, dass Jamie McGuire ihre Protagonistin nicht ernst nimmt. Ganz anders etwa als ihre Kollegin Colleen Hoover, die ihre Protagonistinnen zwar auch regelmäßig die tiefsten Tiefen durchleiden lässt, dabei aber immer um realistische Lösungen bemüht ist.

Die „Alpine Hotshot Crew“

In Amerika gibt es ca. 120 Teams von speziell ausgebildeten Feuerwehrleuten, die in die verschiedenen Krisengebiete geflogen werden und sich dort um die Brandbekämpfung bei Wildfeuern bemühen. Die Ausbildung dieser Interagency Hotshot Crews (IHC) ist extrem hart, die Jungs, die daran teilnehmen, sind dementsprechend tough. Ellie begleitet eine solche Truppe zunächst für zwei Wochen, erhält dann jedoch die Erlaubnis, aus ihren Recherchen eine Serie zu machen und den Sommer mit der Hotshot Crew zu verbringen, zu der Tyler Maddox und sein Bruder Taylor gehören.

Auch an dieser Stelle glänzt der Roman nicht gerade vor Realismus. Ellie hat ihre erste eigene Kamera erst ein paar Wochen zuvor erhalten und muss sich zunächst von der Tochter des Zeitungschefs zeigen lassen, wie sie mit den verschiedenen Funktionen umgehen soll. Und während die echten Fotoreporter, die die Crews gelegentlich begleiten, wie der National Geographic Fotograf Mark Thiessen, zumeist auch eine Lizenz als Wildland Firefighter haben, wird Ellie zu ihrem Schutz lediglich Tyler an die Seite gestellt.

Romanze mit Stolpersteinen

All dies scheint die echten Fans von Jamie McGuire wenig zu stören. Das legt den Verdacht nahe, dass die Maddox-Romane weniger als kritisch-realistische Porträts von jungen Erwachsenen gemeint sind, die sich ihren Weg in die Welt der Selbstständigkeit suchen, sondern als eskapistische Romanzen, in deren Mittelpunkt die Liebesbeziehung zwischen einem Alpha-Männchen und verschiedenen Typen von Frauen steht.

Allerdings ist in „Beautiful Burn“ auch dieser Spannungsbogen nicht sauber herausgearbeitet. Ellie ist hin- und hergerissen zwischen ihrem Wunsch nach Nähe zu Tyler und ihrem Gefühl, dass die beiden sich nicht guttun würden. Ihre Beziehung laviert zwischen reinem Sex, Freundschaft, Freundschaft mit Nebenleistungen. Ellie geht zwei Schritte vor, dann wieder zurück, und eigentlich ist nie klar, wo sie steht und warum sie es tut. Das macht es schwer, mit ihr, aus deren Sicht der Roman erzählt wird, mitzufühlen und mitzufiebern. Die Story lebt von Tyler und seiner bedingungslosen Liebe, die alle Höhen und Tiefen geduldig trägt. Ein Mann zum Träumen eben.

Die Sache mit dem Sex

Um die Sex-Szenen zu analysieren, hätte ich gern einen Blick ins amerikanische Original geworfen. Vanessa Lamatsch, die Übersetzerin der Bücher von J. Lynn, hat dem Piper-Verlag, in dem auch Jamie McGuires „Beautiful Burn“ erschienen ist, einmal ein längeres Interview gegeben, in dem es um den Unterschied zwischen englischsprachiger und deutscher Erotik ging. Deutsche Übersetzungen sind deutlich zurückhaltender, so die Quintessenz, sowohl was anatomische Beschreibungen angeht, als auch das konkrete Verhalten im Bett.

Auffallend wird das zum Beispiel bei einer Fellatio-Szene zwischen Ellie und Tyler, in der das Wort „Schwanz“ oder „Penis“ nicht ein einziges Mal vorkommt. Erst nach drei Absätzen erwähnt Ellie, dass sie mit der Hand „die Wurzel seiner Männlichkeit“ umschloss. Und ich habe den Verdacht, dass Jamie McGuire vielleicht nicht ganz so prüde ist, wie der Piper-Verlag sie erscheinen lässt.

Insgesamt gibt es zwar in dem Roman etliche Sexszenen, die auf mich jedoch weitgehend leidenschaftslos dargestellt werden. Was schmecken die Protagonisten, was riechen, was fühlen sie? Statt mit allen Sinnen in die Szene einzusteigen, bleibt McGuire weitestgehend bei einer visuellen Außendarstellung à la „dann geschah das, dann machte er das …“ Prickeln ist anders.

Der perfekte Stoff für Träume

Trotz allem lässt sich „Beautiful Burn“ schnell weglesen. Das mag daran liegen, dass der Roman zu gefühlten 80% aus Dialogen besteht. Konflikte sind ohnehin genug da, auch wenn Jamie McGuire an vielen Stellen darauf verzichtet, sie realistisch auszuarbeiten. Dafür macht sie gelegentlich Nebenschauplätze auf, etwa wenn plötzlich ein FBI-Agent auftaucht, der die illegalen Uni-Kämpfe untersucht. Oder wenn sie Fäden aus den früheren Romanen der Reihe um die Maddox-Brüder aufnimmt und mit neuen Problemen anreichert.

Und überhaupt: Was die Reihe zusammenhält und zum perfekten Stoff für Träume macht, ist die unglaubliche Loyalität der fünf Maddox-Brüder zu ihren Freundinnen. Auch Ellie kann sich sicher sein, dass Tyler durch alle Höhen und Tiefen zu ihr hält, egal, ob sie ihn gerade von sich wegstößt oder seine Nähe sucht. Das ist vielleicht nicht unbedingt realistisch, macht ihn aber ziemlich unwiderstehlich. Zumindest mir ging es so, dass ich für die Szenen mit Tyler auch die etwas verschrobene Ellie gern in Kauf genommen habe.

Titel Beautiful Burn : Roman / Jamie McGuire ; aus dem Englischen von Henriette Zeltner
Person(en) McGuire, Jamie (Verfasser)
Zeltner, Henriette (Übersetzer)
Werk(e) Beautiful burn
Ausgabe Deutsche Erstausgabe
Verlag München ; Berlin ; Zürich : Piper
Zeitliche Einordnung Erscheinungsdatum: 01. März 2017
Umfang/Format 478 Seiten; 19 cm
Andere Ausgabe(n) Erscheint auch als eBook: ISBN: 9783492974790
ISBN/Einband/Preis 978-3-492-31011-6 Broschur : EUR 10.30 (AT), sfr 13.90 (freier Preis), EUR 9.99 (DE)
3-492-31011-7
EAN 9783492310116
Sprache(n) Deutsch (ger), Originalsprache(n): Englisch (eng)
Beziehungen Piper ; 31011
Leseprobe bic-media.com

Herzlichen Dank an den Piper-Verlag, der mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar von Jamie McGuires „Beautiful Burn“ zur Verfügung gestellt hat.

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Promoaktion für Sandra Manthers „Videoüberwacht“

Wider Erwarten läuft die neueste Marion-F.-Episode „Videoüberwacht“ nicht besonders gut.  Auch das Basteln am Klappentext und das alternative Cover haben daran nicht viel geändert. Dabei finde ich nach wie vor, das die Geschichte viel Potential hat und auch handwerklich gut gelungen ist.

Dafür spricht auch, dass es an einem einzelnen Tag eine auffällige Häufung von Downloads oberhalb des statistischen Mittels gab. So was passiert meist dann, wenn in irgendeinem Forum ein Titel besprochen oder weiterempfohlen wird.

Ein weiteres Indiz ist, dass „Videoüberwacht“ die erste unserer Geschichten überhaupt ist, die eine Amazon-Rezension bekommen hat. Noch dazu eine mit 5 Sternen. Irgendetwas muss ich richtig gemacht haben.

Deswegen habe ich beschlossen, den Titel von heute, Mittwoch, dem 1. März bis einschließlich Sonntag, 5. März, in einer amazon-Promo-Aktion kostenlos anzubieten.  In dieser Zeit könnt ihr ihn von der Seite http://amzn.to/2mnj7rB gratis herunterladen. Entweder um Marion überhaupt erst einmal kennenzulernen oder um euch an diesen Text heranzuwagen.

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Neues Design für „Videoüberwacht“

Alternatives Cover zu "Videoueberwacht"Richtig glücklich waren Marc und ich nicht mit dem letzten Cover der „Marion F.“-Serie. Wir hatten nach einem Symbolbild gesucht, das unser Unwohlsein im Blick auf die Videoüberwachung zum Ausdruck bringt.

Leider war die Auswahl verfügbarer Bilder ziemlich begrenzt. Doch je länger wir mit dem alten Titelbild von „Videoüberwacht“ lebten, desto weniger gefiel es uns. Es war weder erotisch, noch machte es neugierig.

Warum also nicht gleich ein reines Symbolbild, wie es in der erotischen Literatur der letzten Jahre ja immer häufiger benutzt wird. Sind Schlipse, Ringe und Blumenkelche nicht letztlich auch wenig aussagekräftig in Blick auf das Genre?

Mit der Micro-Kameralinse, die jetzt unser Titelbild zielt, starten wir einen Versuch in diese Richtung. Damit kommen wir auch denjenigen von euch entgegen, die ohnehin fanden, unsere bisherigen Cover hätten zu sehr nach 70er-Jahre-Porno ausgesehen. Und tatsächlich wirkt die Schrift, die schon vom ersten Marion F.-Band an golden war, auf schwarzem Hintergrund viel nobler als bisher.

Was haltet ihr vom neuen Cover? Hier noch mal das alte Bild zum Vergleich:

Cover: Videoueberwacht von Sandra Manther

Liebe Grüße, eure Sandra

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Die neue Story ist (fast) fertig

Hallo, ihr Lieben

Cover: Videoueberwacht von Sandra MantherGerade eben habe ich den letzten Satz meiner neuen „Marion F.„-Geschichte getippt. Sie ist wieder recht lang geworden. Knapp 10.000 Wörter – das sind 44 Manuskirpt-Normseiten. Ich werde die kommende Woche nutzen und ihr den letzten Schliff geben, so dass sie Ende des Monats in den Verkauf gehen kann.

Wie immer funktioniert „Videoüberwacht“ , so der Titel, auch als Standalone, knüpft aber stärker als früher an andere Episoden an, vor allem an „Monikas Keller“ und „Das Jiu-Jitsu Fotoshooting“ . Sarah wird sich mit Oliver treffen, den sie ja zur Einweihung des Kellers kennengelernt hat. Sie hatten verabredet, gemeinsam die Vakuummatratze auszuprobieren, die bei Monika im Keller steht. Was die beiden nicht wissen: Inzwischen hat Monika in ihrem unterirdischen Spielzimmer diverse kleine Digitalkameras installiert.

Marion kommt zufällig dazu, als Monika über ihren Laptop die beiden beobachtet. Sie ist nach dem Fotoshooting mit Marcel ziemlich durcheinander und lädt ihn zu Monika ein. Der ist von der Idee, es vor laufender Kamera mit Marion zu treiben, wenig begeistert, lässt sich aber Marion zuliebe auf das Experiment ein. Allerdings entwickelt der Abend sich völlig anders, als die beiden es ursprünglich gedacht hatten.

Marc und ich haben über die Jahreswende viel diskutiert. Über die Entwicklung bei Amazon zum Beispiel. Durch die neue Vergütungspolitik im KDP-Programm ist der Verleih von Kurzgeschichten ziemlich witzlos geworden. Wir werden also nach und nach sämtliche erotischen Texte  aus der Amazon-Ausleihe entfernen. Nur die aktuelle Neuerscheinung wird noch für drei Monate im Rahmen des KDP-Abos ausleihbar sein.

Auch in einem anderen Punkt schwenken wir um. Angefangen hatten wir ja mit einer Reihe von kurzen Storys, die wenig länger als 3.000 Wörter waren. Wir haben aber gemerkt, dass unsere eigenen Lesegewohnheiten in eine ganz andere Richtung gehen. Die kurzen Erotik-Stories, die wir bei Amazon Kindle lesen, lassen uns ziemlich unbefriedigt, weil sie zu wenig ins Detail gehen und zu wenig Raum für die Entwicklung einer Geschichte bieten. Was wir mögen, sind die längeren Stories. Und von daher ist es nur folgerichtig, wenn wir selbst Abstand von den Kurztexten nehmen. Auch wenn das bedeutet, dass wir nicht mehr ganz so häufig veröffentlichen wie bisher.

Marc will jetzt ebenfalls eine erste eigene Reihe machen und ist schon wild am Schreiben. In seiner neuen Serie geht es ums Internet-TV, genauer gesagt um eine interaktive erotische Spielshow. Ich finde die Idee, die Medienszene aufs Korn zu nehmen und zu zeigen, wie sie Sex benutzt, um Zuschauerzahlen zu generieren, ganz spannend. Die Texte, die er mir bisher gezeigt hat, sprechen auf jeden Fall den Voyeur in mir an und enthalten viele Kinks, die mich anmachen.

So viel für heute. Euch alles Liebe,

Sandra
Sandra

Update 30.01.2017: Wahrscheinlich habt ihr es schon gesehen. Inzwischen ist die neue Story „Videoüberwacht“ bei Amazon erhältlich. Lest doch einfach hier auf der Website in die Story rein oder geht gleich zu amazon.de/Videoüberwacht-Das-erotische-Tagebuch-Marion-ebook/dp/B01NAYEO32/, um euch dort die Leseprobe herunterzuladen.

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Promo-Aktion Oktober

Der Sommer hat sich verabschiedet und der Herbst klopft an. Was gibt es besseres, als sich jetzt mit Lesestoff einzudecken. Wir wollen den Oktober nutzen, um unsere erotischen Geschichten einem breiteren Lesepublikum vorzustellen. Deshalb haben wir den Preis für unsere Bücher drastisch gesenkt. Bis Ende Oktober kostet jedes unserer eBooks für den Amazon Kindle nur 0,99 € statt wie bisher 2,99 €.

Ab November gilt dann wieder unsere alte Preispolitik: Neuerscheinungen sind für 4 Wochen für 0,99 € zu haben und werden danach auf 2,99 € angehoben.

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Neuer Folgen-Button auf amazon.de

Nur ein kleiner Tipp für zwischendurch: Inzwischen könnt ihr uns auch direkt auf amazon.de folgen. Denn in die Autoren-Seiten hat Amazon am 27.07.2016 einen Folgen-Button integriert.  Ihr findet ihn direkt unter dem Autoren-Bild:

Der neue Folgen-Button auf amazon.deSobald ihr auf den Folgen-Button klickt, werdet ihr via E-Mail von Amazon über alle Neuerscheinungen eurer Lieblingsautoren auf dem Laufdenden gehalten. So zum Beispiel über alle neuen Titel von Marc und mir. Das ist sicher eine gute, direkte Möglichkeit. Im E-Mail-Postfach schaut ihr mit Sicherheit täglich nach, während die unterschiedlichen Blog-Register ihre Meldungen doch eher sporadisch streuen.

Und über die Informationspolitik von Facebook brauchen wir an dieser Stelle gar nicht zu reden. Facebook will in erster Linie Geld mit bezahlter Promotion machen. Daher ist es zwar eine Möglichkeit, aber keine sichere Informationsquelle, uns dort zu folgen.

Die Funkion, via E-Mail über Neuerscheinungen bestimmter Autoren informiert zu werden, wurde auf amazon.com bereits im Oktober 2014 realisiesrt, ist aber bei uns noch wenig ausgereift. Weder können wir Autoren sehen, wie viele Leute uns auf Amazon folgen, noch können wir als Leser einen Überblick bekommen, wem wir aktuell alles folgen.  Amazon behält all diese Informationen für sich – was aus Sicht des Datenschutzes bestimmt sinnvoll ist.  Allerdings wäre die ein oder andere Statistik-Funktion für uns durchaus hilfreich.

Laut selfpublisherbibel.de können ausgewählte Autoren ihren Amazon-Followern anlässlich neuer Veröffentlichungen auch persönliche Mitteilungen zukommen lassen. Das ist aber nur einem erlauchten Kreis vorbehalten und lässt sich von uns Autoren nicht einfordern. Wir müssen also darauf warten, von Amazon dazu eingeladen zu werden.  Ob das für kleine Selfpublisher wie uns je realistisch wird, ist fraglich.

Für die Autoren unter euch: Voraussetzung, um den neuen Folgen-Button auf amazon.de nutzen zu können, ist eine eigene Autoren-Seite, die ihr unter authorcentral.amazon.de anlegen könnt.

Und für diejenigen von euch, die den neuen Folgen-Button gleich einmal ausprobieren wollen, hier noch mal die Links zu den Autorenseiten von Marc und mir:
Autorenseite Sandra Manther
Autorenseite Marc Manther

 

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Der Adult-Filter auf amazon.de

Das Problem Adult-Filter

Nach zwölf erotischen Geschichten aus unserer Feder hat der Amazon- Adult-Filter bei der neuen Story „Das Jagdschloss“ das erste Mal zugeschlagen. Porno-Alarm. Sprich: Eingeschränkte Anzeige bei den Suchergebnissen von Amazon. Sprich: Eingeschränkte Verkäufe. Kein Todesstoß, da sich der Filter bei der Suche ausstellen lässt, wenn man ihn kennt. Aber zumindest ein deutlicher Dämpfer, weil lange nicht jeder Amazon-Nutzer weiß, wie.

Dabei ist der Hinweis, eine Geschichte der Rubrik „Erotik“ sei nicht jugendfrei, eigentlich eine Tautologie. Denn sobald ich das Genre „Erotik“ beim Einstellen des Titels ins KDP-Programm anwähle, erscheint die Altersangabe „18+“ automatisch im Feld für das geeignete Lesealter. Diese Einstellung kann ich nicht  verändern.

Umso mehr irritiert es, dass innerhalb der Erotik die allermeisten Titel nicht vom sogenannten Adult-Filter betroffen sind. Wir selbst haben ja auch 11mal das Rating „Safe“ erhalten, bevor „Das Jagdschloss“ im Filter hängen blieb.

Gerade weil in der Kategorie „Erotik“ so viele Bücher angezeigt werden, kommen viele Leser des Genres gar nicht auf die Idee, nach gefilterten Texten zu suchen und den Adult-Filter zu deaktivieren. Was dazu führt, dass die im Filter hängengebliebenen Texte nicht angezeigt werden und folglich auch nicht gekauft werden können. Deswegen ist das Rating „Adult“ in der Regel mit etlichen finanziellen Einbußen verbunden.

Woran erkenne ich den Adult-Filter?

Wenn ein Buch in den Suchergebnissen von Amazon nicht angezeigt wird, ist das ein sehr schlechtes Zeichen. Ich bin eher zufällig darauf gestoßen, dass es mit meinem neuen Buch Probleme gibt. Nachdem ich gestern eine Mail von KDP erhielt, „Das Jagdschloss“ sei jetzt im Kindle-Shop verfügbar, wollte ich mir das Ergebnis heute morgen ansehen. Ich ging kurzerhand auf die Startseite von Amazon.de und habe im Suchfeld „manther jagdschloss“ eingegeben. Kein Resultat.

Also erweiterte ich meine Suche, indem ich das Wort „Jagdschloss“ strich und nur „Manther“ abfragte. Jetzt tauchten zumindest die Mehrzahl unserer bisherigen Veröffentlichungen auf. „Das Jagdschloss“ blieb verschwunden. Ein genauerer Blick auf die Suchergebnisse zeigte, dass laut Kopfzeile „Die beliebtesten Ergebnisse“ aufgelistet sein sollten. Als Alternative steht dort oben der Link „Alle Ergebnisse anzeigen“. Und erst, als ich diesen Alternativlink angeklickt habe, erschien dann auch „Das Jagdschloss“.

Offensichtlich ist dieses „Alle Ergebnisse anzeigen“ das deutsche Pendant zum amerikanischen „Your search contains adult items which have been hidden. If you wish to see them, click here“ – sprich: der Adult-Filter wird damit ausgeschaltet. Jedenfalls hatte ich, nachdem ich dies einmal angeklickt hatte, keine Probleme mehr damit, meine Story zu finden – egal wo und wie ich suchte. Da muss man aber erst einmal drauf kommen. Denn mit dem deutschen Satz wird fälschlich suggeriert, dass der neue Band einfach bei den Amazon-Kunden nicht beliebt ist, also ein Qualitätsproblem vorliegt.

Aaron Shepards Sales Ranks zeigt auch den Adult-FilterDie Wahrheit ist aber eine andere. Um gegenzuchecken, ob „Das Jagdschloss“ von Amazon mit den Bann „Adult“ belegt wurde, rief ich das Tool salesrankexpress.com von Aaron Shepard auf. Zwar werden für Kindle-Veröffentlichungen keine Verkaufsdaten angeboten. Dafür wird dort aber das Content Rating angezeigt. Und für „Das Jagdschloss“ prangt da rot und fett der Hinweis: „Adult“ statt des erstrebenswerten „Safe“. Wenn ich also noch einen Beweis gebraucht habe: Shepards Tool hat es mir geliefert.

Nun sind sich die über Foren relativ gut vernetzten Erotik-Autoren einig, dass Amazon sich nicht besonders um den Inhalt einer Story kümmert, solange der äußere Rahmen gewahrt bleibt. Somit sind es vor allem zwei Punkte, die als Auslöser für den Adult Filter infrage kommen: Das Cover und der Klappentext.

Auslöser für den Adult-Filter 1: Das Cover

Es gibt keine offzielle Liste jener Dinge, die auf einem Cover nicht zu sehen sein dürfen! Die Inhaltsrichtlinien, auf die Amazon in seiner Standardmail verweist, sind in diesem Zusammenhang hochgradig schwammig. Natürlich habe ich den KDP-Service angeschrieben und nachgefragt, wo das Problem liegt und ob ich etwas ändern kann, um diesen dummen Adult-Filter loszuwerden.

Gerade habe ich entdeckt, dass meine seit heute verfügbare Kurzgeschichte „Das Jagdschloss“ mit dem Adult-Rating versehen wurde und nur sehr zögerlich in den Suchergebnissen angezeigt wird.
Da ich nicht sicher bin, womit ich mir das Rating eingehandelt habe, wollte ich einfach einmal nachfragen:
Würde es helfen, auf dem Cover die Dame ein wenig tiefer zu positionieren, so dass der Ansatz ihres Pos nicht mehr zu sehen ist?
Oder liegt die Crux eher im blurb, in der Kurzbeschreibung des Inhalts? Falls dort bestimmte Reizworte auftauchen, die ich in Zukunft besser vermeiden sollte, würde ich mich ebenfalls über eine kurze Benachrichtigung freuen, damit ich den Fehler beheben und in Zukunft vermeiden kann.
In jedem Fall bin ich bemüht, die Gründe, die zum Adult-Rating geführt haben, in kürzester Zeit abzuschaffen, um das Buch dann erneut einzureichen.

Wie Amazons Antwort zeigt, ist meine Anfrage jedoch bereits im First-Level-Support des KDP hängengeblieben und nicht an die zuständigen Mitarbeiter der „Qualitätsabteilung“ weitergeleitet worden. Das Ergebnis war ein Baukasten-Brief, der auf keine der Fragen einging und lediglich bestätigte, was ich ohnehin schon wusste:

Wie unsere Qualitätsabteilung ermittelt hat, enthält ihr Buch „Das Jagdschloss“ nicht jugendfreie Inhalte. Bücher mit nicht jugendfreien Inhalten werden in unser allgemeinen Produktsuche nicht angezeigt, wie Sie warscheinlich schon gesehen haben. Sie werden jedoch in der Suche innerhalb der Kategorie Kindle angezeigt, sofern die Anzeige von nicht jugendfreien Inhalten aktiviert wurde.
Wir behalten uns das Recht vor, die Angemessenheit von Inhalten selbst zu beurteilen. Dies kann sich auf Coverbilder, Buchdetails (Metadaten) oder den Inhalt des Buchs beziehen.

Gerade der vorletzte Satz zeigt, wie schwammig die Sachlage oft ist. Da es keine Liste der Dinge gibt, an die man sich halten kann, ist das Spiel mit den Amazon-Zensurbehörden ein ewiges Trial and Error. Schlimmer noch: Was bei einem Autoren durchgeht, muss beim nächsten noch lange nicht klappen.

Im Netz schreiben Autoren immer mal wieder von ihren eignen Erfahrungen mit dem Filter. So sind zumindest einige Cover-Probleme mittlerweile bekannt. Ich beziehe mich im Folgenden auf eine Liste, die Selena Kitt in ihrem Blog zusammengestellt hat.

  • zu viel Haut
  • Brüste (auch von der Seite, schräg von hinten oder mit Händen bedeckt )
  • angedeuteter oder vollzogener Geschlechtsverkehr (auch wenn die Modelle nicht nackt sind)
  • intime Berührungen (auch wenn die Modelle angezogen sind)
  • leidende oder gar weinende Modelle
  • Handschellen und/oder Bondage
  • Schmutzige Wörter im Titel

Auslöser für den Adult-Filter 2: Der Klappentext

Sicherste Möglichkeit, um den Adult-Filter reingewürgt zu bekommen, ist sicher nach wie vor die „Warnung: Nur für Erwachsene“ oder ähnliches. Selbst, wenn es nicht als Werbegag gemeint ist, bleibt es kontraproduktiv.

Bestimmte Themen haben im Klappentext nichts zu suchen und sollten besser nur angedeutet werden, wenn ihr nicht vorhabt, den Adult-Filter auf den Plan zu rufen. Dazu gehören:

  • Sex mit Familienmitgliedern
  • Sex mit Minderjährigen
  • Jungfräulichkeit und Defloration
  • Stillen und Laktation
  • Dubcon – Sex, bei dem nicht klar ist, ob alle Beteiligten einverstanden sind
  • Vergewaltigung

Falls ich etwas Wichtiges vergessen habe, hinterlasst gern einen Kommentar unter diesem Post.

In ihrem Buch „The Six-Figure Erotica Author: How I Make Six Figures Self-Publishing Erotica“ hat Jade K. Scott ein System entwickelt, diese Begriffe kreativ zu umschiffen. Damit können Fans erkennen, worum es in einer Story geht, ohne dass der Adult-Filter gleich auf den Plan gerufen wird. So redet sie in ihren Klappentexten statt von „Daddy“ oder dem Stiefvater einfach vom „Mann des Hauses“. Offensichtlich springen die Amazon-Spider bei der Jagd nach möglichen filterwürdigen Texten auf diesen Ausdruck noch nicht an. Wer sich für diese Art des Slaloms interessiert, erhält in ihrem Buch einige brauchbare Ideen.

Das Problem bei solchen Umschreibungen liegt aber darin, dass die Leser erst einmal dechiffrieren müssen, was ihr damit meint. Es macht also Sinn, zunächst einmal bei thematisch ähnlich gelagerten Büchern zu schauen, wie dort das Thema im Klappentext beschrieben wird. Und dann – z.B. mit dem Salesrankexpress von Shepard – zu prüfen, ob dieser Ausdruck den Adult-Filter passiert hat.

Das ist zunächst einmal mühselig. Aber da ihr, solange ihr mit einem bestimmten Autorennamen arbeitet, ohnehin einem Subgenre treu bleiben solltet, muss die Arbeit nur einmal gemacht werden. Dann wisst ihr, mit welchen Ausdrücken ihr den Filter austrickst und euer Zielpublikum findet.

Was tun?

Da Amazon selbst keine Gründe für das Rating nennt, blieb mir nichts, als Cover und Klappentext zu überarbeiten, in der Hoffnung, damit alles all zu Anstößige aus den Bereichen zu löschen.

Hier das Cover in der Vorher – Nachher-Version:

Cover Marc Manther: Das Jagdschloss       Das neue Cover von Marc Manthers "Das Jagdschloss"

Ihr seht, der Po der jungen Dame ist jetzt züchtig bedeckt, wenn auch nur deswegen, weil ich den Bildausschnitt vergrößert habe.

Im zweiten Schritt habe ich den Klappentext von allen konkreten Hinweisen auf Sexpraktiken und Orgasmen gereinigt. Zwar gehe ich davon aus, dass dies die Kauflust des Zielpublikums ein klein wenig mindern wird. Aber durch diese  Konzession wird das Buch wieder in allen Suchergebnissen gelistet und nicht nur dann, wenn die Leser vorher den gut versteckten Suchfilter deaktivieren.

Anschließend habe ich eine E-Mail an kdp-support@amazon.de aufgesetzt:

Sehr geehrte Mitarbeiter im KDP,
Ich möchte Sie bitten, den Titel „Das Jagdschloss“ von Marc Manther (ASIN B01IDZYCEI) einer neuen Prüfung zu unterziehen. Ich habe das Coverbild entschärft und auch den Klappentext gesäubert. Daher hoffe ich, es gibt keinen Grund mehr für ein „Adult“-Rating, dass den Titel von der Suche auf der Startseite von Amazon ausschließt.
Ich würde mich freuen, wenn Sie den Titel mit „Not adult“ kennzeichneten.
Mit freundlichen Grüßen,
Marc Manther

Den Mail-Text habe ich mehr oder weniger von Selena übernommen. Die hat ihn für diesen Zweck freigegeben. Dementsprechend steht es euch frei, auch meine deutsche Version bei Bedarf zu nutzen.

Es hat übrigens keine 24 Stunden gedauert, dann hatte ich folgende Antwort von  kdp-publizieren@amazon.de in meinem Mailfach:

… Nach erneuter Überprüfung haben wir entschieden, die Beschränkungen für diese Bücher aufzuheben. Sie werden jetzt in der allgemeinen Produktsuche angezeigt. Dies kann bis zu 24 Stunden dauern.
Wir bedanken uns für Ihre Rückmeldung und entschuldigen uns für etwaige Unannehmlichkeiten, die durch diese kurzfristige Beschränkung verursacht worden sind.

An der Formulierung „für diese Bücher“ ist zu sehen, dass es für diesen Vorgang bereits Block-Bausteine bei Amazon gibt. Denn ich habe ja definitiv nur für ein Buch angefragt. Ich schließe daraus,  es kommt häufiger vor, dass Autoren gleich eine ganze Reihe von Titeln überarbeiten, um sie neu einzureichen. Sonst wäre im Mail-Setzkasten die Standardformulierung „für Ihr Buch“ abgespeichert worden.

Ihr seht: Es lohnt sich, bei einem Adult-Rating ein wenig Zeit zu investieren, um den Schaden abzuwenden.

Marc MantherAlles Liebe und viel Erfolg,
Marc

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